31. Dezember 2012

Review: Infanteriewaffen - Illustrierte Enzyklopädie der Infanteriewaffen aus aller Welt bis 1945

Hallo alle zusammen und herzlich Willkommen zu einem neue Review - kam ja jetzt eine ganze Weile keines mehr - diesmal geht es allerdings weder um Ausrüstung noch um eine Waffe, sonder um ein Buch.

Selbiges, nennt sich "Infanteriewaffen - Illustrierte Enzyklopädie der Infanteriewaffen aus aller Welt bis 1945" die beiden Autoren dieses Werkes heißen Reiner Lidschun und Günter Wollert.

Hier seht ihr ein Bild des Buches. Mich hat mein Exemplar im Einzelhandel fünfzehn Euro gekostet, ihr - könnt allerdings wesentlich günstiger wegkommen, im Internet werden neue Exemplare schon ab neun Euro angeboten.

Aber worum geht es eigentlich in diesem Buch? Und noch viel wichtiger: Warum zeige ich euch keine einzige Seite dieses Buches? Das, liegt leider an den hiesigen Gesetzen, die es mir nicht gestatten, den Inhalt ungenehmigt elektronisch zu verbreiten.


Es geht in dem Buch, wie der Titel vielleicht vermuten lässt, um Infanteriewaffen und zwar um solche, die von 1918 bis 1945 hergestellt wurden. Also vom Ende des ersten Weltkrieges bis zum Ende des zweiten. Dabei kann es aber durchaus auch vorkommen, dass wesentlich ältere Modelle behandelt werden, wenn diese zwischen 1918 und 1945 noch massiv in Gebrauch waren.


Zur genauen Entstehung des Buches konnte ich leider nicht das Meiste in Erfahrung bringen, aber es ist soviel klar, dass es sich um den Nachfolger des Buches Schützenwaffen Heute ( 1945 -1985 ) handelt. Dieser Vorgänger stammt allerdings noch aus der DDR und ist entsprechend politisch gefärbt.
 Ob unser Buch auch noch zu DDR Zeiten entstand oder erst danach ist mir nicht bekannt, es könnte einerseits bereits im vereinigen Deutschland entstanden sein oder es könnte sich um eine stark revierte und entpolitisierte Fassung handeln.

Jetzt aber erstmal was zur Verarbeitung, diese ist für ein Buch vollkommen ausreicht. Das Buch selber, befindet sich noch mal in einem Schutzumschlag, dieser ist matt gehalten und hat bei mir hier schon einige Knicke und Macken. Unter dem Umschalg befindet sich nach mal das selbe Motiv mit Stahlhelm und MP40 diesmal allerdings in Hochglanz  was im Bücherregal eines mehr her macht. 
 Die Seiten sind nicht zu dünn, die Schrift ist klar und ausgezeichnet lesbar, die Bindung wirkt stabil und hat noch keinerlei Einrisse oder sonstige Beschädigungen. Dafür, das dieses Buch in China gedruckt wurde hat es eine mehr als ausreichende Qualität.

Nun zur Handhabung, leider ist das Buch recht groß und auch nicht gerade leicht, was die Handhabung doch sehr einschränkt, das Buch ist einfach zu schwer um es in der Schwebe zu halten und zu groß um es mit einer Hand zu halten. Wenn man das Buch zum Lesen auf einem Tisch legt ist das war kein Problem, aber sollte man vorhaben es unterwegs oder im Bett zu lesen, stößt man schnell an Grenzen, besonders wenn man nicht allein ist und etwaige Katzen oder Schnabeltiere dazukommen und Kuscheln wollen.  

Aber nun zu den einzelnen Abschnitten des Buches.

Das Vorwort, lässt bereis den Schluss zu, dass hier keinesfalls leichtfertig oder sogar verherrlichend mit dem Thema Krieg oder Waffen umgegangen wird.

Zum Gebrauch des Buches, ist ein unerlässlicher Teil, in welchem erklärt wird, nach welchen Mustern dieses Buch vorgeht. So erfolgt zum Beispiel die Benennung in einer Genormten Reihenfolge und zwar: "Land Waffengattung Modellbezeichung Kaliber". Dies kann zwar zu Anfang zur Verwirrung führen, aber erleichtert auf dauer die Orientierung.
 So War ich doch etwas verdutzt die "PPsh", als "Maschinenpistole Modell Schpagin PPSch 1941 7,62mm" wieder zu finden.

Taktik, einer der wenigen meiner Kritikpunkte haftet hier, denn unter Taktik wird weniger der taktische Einsatz der Infanterie, mit Hilfe von Versatzstücken wie "Feuerdichte" oder "Vorrücken und Feuer" erklärt, sonder hier wird lediglich die Geschichte der einzelnen Waffengattungen erklärt und wie sich das Gleichgewicht bis zum Kriegsende hin verschob. Es beginnt also mit einem Abschnitt Namens "Gewehre dominieren" und endet mit "Distanz des Infanteriefeuers herabgesetzt". Kein uninteressantes Thema, besonder da auch noch mal auf den ersten Weltkrieg zurück geblickt wird. Auch der Einblick in die damals herrschenden Meinungsverschiedenheiten, zum Beispiel die Kontroversen um das für und weider der Maschinenpistole, sind sehr interessant. Aber dann, hätte das Kapitel eher "Waffengattungen und ihre Geschichte" heißen sollen.

Technik, auch wenn dieses Kapitel einen anderen Namen hat, so geht es hier zumindest teilweise einfach weiter mit der Geschichte der Waffengattungen und zwar unter anderem mit "Maschinenpistole setzt sich durch" beendet wird das Kapitel mit dem Abschnitt "Panzerbüchsen nach altem und neuen Prinzip".
 Einem Kapitel was sich jeder mal zu Auge führen sollte, denn dann wird einem auch klar, dass der Name "Raketenwerfer", doch besser nicht mehr in militärischen Zusammenhang gebraucht werden sollte. Auch der Abschnitt über Sinn und Zweck einen Universal-Maschinengewehrs sollte von so einigen gelesen werden. Ab interessantesten sind allerdings mehrer Abschnitte zum Thema - vereinfachter Konstruktionen, welche vor allem die Frage beantwortet, warum viele Militärs einfachen Modellen den Vorzug eingeräumt haben, auch wenn diese leitungsmäßig meist hinter komplizierten Modellen zurückbleiben.

Definitionen, meiner Meinung nach eines der Kapitel, welches von einigen Leuten am dringendsten gelesen werden sollte. Hier wird ausführlich erklärt, wie sich die einzelnen Gattungen von Selbstladepistole bis hin zum Mehrladekarabiner von einander unterscheiden und besonders wichtig, wie sie sich definieren. Beigestellt sind einige Explosionszeichnungen und Röntgenschnitte, natürlich mit nummerieren Bauteilen und dazu passender Legende.

Mehrsprachiger Teil, hier finden sich noch mehr Explosionszeichnungen und Röntgenschnitte. Sind diese bereits im vorherigem Kapitel außerordentlich praktisch, so wird hier noch mehr geboten und zwar bekommt man eine Legende in Tabellenform geboten, die das durch eine Zahl auf der Zeichnung markierte Bauteil in gleich fünf Sprachen benennt und zwar in deutsch, englisch, spanisch französisch und russisch.
 Solltet man also einmal nicht wissen, wie man ein bestimmtes Bauteil eines Modells nennt, wird auch dieses Kapitel sicher nur in seltensten Fällemnim Stich lassen.
 Neben Waffen gibt es hier auch Zeichnungen nebst Legende von einer ballistischen Kurve, mehreren Patronen, einer handvoll Visieren inklusive eines Optischen, ein paar Lafetten und sogar innere Beuteile wie ein Verschluss und ein Zuführer fehlen nicht.

Patronen, wer immerschon oder immernoch Probleme damit hat, verschiedenste Patronen auseinander zu halten oder sich einen guten Überblick verschaffen will, ist hier genau richtig. In diesem Kapitel werden so gut wie alle in dieser zeit übliche Patronen aufgelistet, beschreiben und sogar in Originalgröße abgebildet.
 Die Beschreibung der Patronen folg immer dem selben Muster und zwar wird erst der Typ genannt also ob es sich zum Beispiel um eine Pistolen, Revolver oder Gewehrpatrone handelt. Dann der Name der Patrone oder eben die Namen, da damals viele Europäische Patronen für den amerikanischen Markt andere Namen erhielten und umgekehrt. Danach folgt für Patronen mit zöllscher Kaliber Angabe, was ich als sehr praktisch erachte, immer auch die Abmessung in Millimeter. Danach folgt eine Spalte mit der Geschichte zur Entstehung, auch wird meist auf die Fertigung eingegangen und natürlich aus welchen Modellen die Patrone verschossen werden kann, auch wenn nur selten wirklich -alle- Modelle genannt werden. Zum Schluss, wird meist noch eine Expertenmeinung zur Leistung eingeholt.
 Unter dem Text, finden man eine Tabelle mit sehr praktischen Parametern wie Geschossmasse, Pulverladung soviel Mündungsenergie in Joule und Mündungsgeschwindigkeit in Meter die Sekunde.
 Ganz am unteren Ende findet sich dann die besagte Abbildung der Patrone in Realgröße ausgezeichnet mit den Maßen von Hülsenboden, Hülsenrand, Hülsenmund, Hülsenlänge und Patronenlänge. Am wichtigen jedoch, ist die Angabe des Realkalibers des Projektiles.
 Wer schon mal einen Blick in die Waffentechnik des vorigen Jahrhunderts geworfen hat der weiß, dass es zu dieser Zeit nicht grade wenige verschiedene Patronen gab. Deswegen würde ich empfehlen, dieses Kapitel zwar einmal komplett durchzulesen, aber es immer wieder zu rate zu ziehen wenn bei einer Waffenbeschreibung plötzlich von einer Patrone die Rede ist, die einem so gar nichts sagt.

Waffen, endlich geht es an den kern des Buches und zwar zu den eigentlichen Waffen oder auch Modellen. Die Waffen sind nach Ländern sortiert, begonnen wird mit Argentinien und beendet wird das Buch mit den USA. Wie ihr euch beim dem Namen Argentinien eventuell bereits denken könnt, wird hier nicht bloß an der Oberfläche gekratzt sondern, es werden auch Länder und Modelle behandelt die man eventuell nicht kennt. Auch werden immer mal wieder Liezensnachbauten und Kopien andere Modelle behandelt.

Innerhalb der Länder wird mit Pistolen begonnen und mit Panzerbüchsen geendet. Viele Länder beginnen mit einer meist, nicht auf den ersten Blick überschaubaren, Anzahl an sogenannten Westentaschenpistolen - kleinst Pistolen die meist von Offizieren privat beschafft wurden, dieser Teil kann mitunter recht zäh und langweilig sein, sollte man sich nicht zufällig aus beruflichen Gründen mit solchen Waffen interessiert.
 Nach den Pistolen folgen meist die Maschinenpistolen, sollte das entsprechende Land welche gefertigt haben, diese sind meist sehr interessant aber es kann auch mal vorkommen das man sich bei der Zigsten MPi mit federgebremsten Masseverschluss doch etwas langweilt. Danach folgen Mehrlader- und Selbstladegewehre, was weider etwas zäh werden könnte ist das nächste und übernächste Maschinengewehr  nach Maxim Konstruktion, von denen es sich so anfühlt als hätte da jedes Land sein eigenes gehabt.
 Richtig freudig wird es da hingegen bei den ganzen schweren und teilweise sogar überschweren Maschinengewehren die jedem Technikgigantomanen ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Gleiches gilt natürlich auch für die Panzerbüchsen, die im Verlauf der Geschichte in immer größeren Kalibern ihren Weg in die Bewaffnung einzelner Armeen fanden. Es werden sogar ein paar Maschienenkanonen beschreiben.

Wer plant nicht das Ganze Buch zu lesen, sonder sich nur für ein einzelnes Land oder sogar nur für ein paar vereinzelte Modelle interessiert, der braucht keine Sorge zu haben, es ist absolut kein Problem mal ein einzelnes Land komplett zu überspringen, allerdings sollte man das Vorwort sowie die beiden Kapitel - Technik und Taktik gelesen haben um das Buch besser zu verstehen.
 Allerdings bin ich persönlich der Meinung, das sich das Buch nur voll entfaltet wenn man es wirklich komplett liest uns ich einem der daraus folgende Gesamtüberblick erschließt.

Bei jedem Modell wird als erste die Entstehunggeschichte beleuchtet, die ein oder andere davon ist sogar recht spannend, weil die meist entweder persönliche Schicksale und das ganzer Länder umschreibt. Dabei verliert das Buch zum Glück nie seine Sachlichkeit. Es ist meist überaus interessant zu sehen, wie aus einer Idee ein Einsatztaugliches Modell heranreift. Dabei werden auch oft Zwischenschritte und Prototypen beschreiben, einige davon sogar mit Bild. Es kommen sogar Testmodelle ohne jede militärische Relevanz vor allein aus dem Grund, das sie die Grundlage für spätere Modelle darstellten oder einfach aus dem Grund das diese auf Grund ihrer Art doch recht unterhaltsam sein können.
 Es wird auch der ein oder andere Mythos entweder konträr erklärt oder einfach passiv durch fakten widerlegt.

Nachdem ich erst in der Mitte das Buches erfahren habe, dass dieses Werk aus der DDR stammt, hatte ich zwar einerseits eine Erklärung dafür, warum die Sowjetunion und ihre Industrie außergewöhnlich positiv dargestellt werden aber auch ein wenig Bedenken, dass andere Länder die in der DDR traditionell nicht immer im besten Licht dargestellt werden, absichtlich schlechter wegkommen würden. Aber am Ende wurde ich eines besseren belehrt, sowohl das damalige Deutschland als auch die USA kommen nicht schlechter weg als andere, die Geschichte der beiden Länder wird sehr neutral behandelt .. im Fall von Deutschland sogar schon fast etwas zu neutral.

Auch die genaue Technik, welche in der Waffe arbeitet wird meist recht gut beschreiben, besonders wenn ein außergewöhnlicher Mechanismus am Werk ist - wird einem meist unter die Arme gegriffen und eine Röntgenzeichung der Verschlussteile angestellt. Es kann allerdings immer mal weider sein, das man trotz aller mühen ein System nicht versteht oder viel wahrscheinlicher einen Begriff nicht kennt und diesen anderswo nachschlagen muss.
 Auch, werden ein paar Verschlusssysteme und Vorgänge anders benannt, als zum Beispiel ich das gewöhnt bin, so habe ich erst recht spät gemerkt, dass mit "Verschluss durch Rest an Bewegungsenergie", das gemeint war das ich als "Momentverschluss" kenne.
 Was mir besonder gut gefallen hat ist, dass dieses Buch auch mal genauer auf die Sicherungseinrichtungen ein geht und wie diese auf welche Teile wirken, ein Thema welche sonst in Bücher immer sträflich vernachlässigt wird.
 Auch wird meist sehr gut auf die Anordnung der Bedienelemente wie Magazinsparre, Sicherungshebel und Feuerwahlhebel eingegangen. Bei einigen wenigen Modellen wird sogar beschreiben wie man diese zum Beispiel zur Reinigung zerlegt, leider fehlte mir oft das nötige Vorstellungsvermögen. um die einzelnen Schritte an Hand der normalen Abbildungen nachzuvollziehen. 

Von den Hauptmodellen ist meist ohnehin ein moder sogar mehrer Bilder vorhanden. Ganz besondere Meilensteine bekommen sogar noch mal extra eigenen Explosionszeichnungen und Röntgenschnitte meist leider ohne Legende.

Nach der Entstehung, werden dann meist die Fertigungsstätten beschrieben und meist sogar die Kosten die dabei pro Modell entstanden, was ich sehr interessant finde. Danach folgt meist eine Aufzählung der Abnehmen, meist sogar mit genauen Stückzahlen und dem Preis den der Hersteller dem Kunden machte, meist handelt es sich dabei um das Militär des eigenen Landes. Bei größeren Ländern kommt es natürlich auch vor das Exportaufträge in großem Stil anfallen, die dann auch meist aufgeführt werden, auch äußerst interessant.
 Bei einigen wenigen Modellen wird noch etwaiges verfügbares Zubehör aufgezählt, zum Beispiel Bajonette oder auch frühe Zieloptiken.

Eine kleine Warnung, muss ich bezüglich der Feuergeschwindigkeit anbringen. Im Buch ist meist von praktischer Feuergeschwindigkeit die Rede, diese gibt im unterscheid zur theoretischen Feuergeschwindigkeit, an wie schnell man damit praktisch angeben kann, also unter Berücksichtigung von Feuerpausen, Nachladen und anderen Begebenheiten. Das ist in sofern sinnvoll, da die damaligen frühen Maschinenpistolen meist eine viel zu hohe Kadnez hatten und sich im Dauerfeuer kaum gezielt einsetzen ließen.

Am Fuß jeder Beschreibung folgt dann noch mal eine kleine Tabelle mit allen technischen Daten zu Längen Höhen, Gewichten in geladenen und ungeladenen Zuständen, Lauflängen und Zügen. Darunter natürlich auch die wichtigen Parameter, also Mündungsgeschwindigkeit und Einsartschussweite. Aber auch Angaben deren praktischen Sinn ich eher in frage stelle wie die genaue Visierlänge.

Register, am ende des Buches ist noch mal ein Register zu finden, in dem alle Modelle noch mal ein mal dem Namen nach und ein mal nach Kaliber aufgelistet werden um diese schneller finden zu können.
 Falls ihr euch jetzt fragt, warum dort auch Modelle auftauche, die erstens im Buch nicht zu finden sind und zweitens erst lange nach 1945 hergestellt wurden. Das liegt daran, dass dort auch alle Modelle des Vorgänger Buches ( 1945-1985 ) mit aufgezählt werden.

Sonstige Highlights.

Die MP40 ist hier selbstverständlich nicht von Schmeisser.

Auch wenn das Buch alles in allem sehr übersichtlich ist so haben die Autoren doch einen Fehler gemacht und zwar werden bei Frankreich zwei Gewehre in einem Abschnitt beschreiben, hier ist Verwirrung un umgänglich.

Ein weiteres Hightlight, ist eine reihe britischer Kommandowaffen, hier gibt es neben einer Revolver-Schlagring Kombination - frühe schallgedämpfe Pistolen, eine davon zum Tragen um Ärmel.

Einer der unterhaltsamsten Länder stellt Japan, deren Modell so ganz anders sind als die Westlichen. Kuriose Ideen wechseln sich hier ab mit totalen Fehlschlägen und "es hätte funktionieren können".

Besonder interessant, ist auch die Geschichte Italiens welche sehr gut veranschaulicht, das die Einführung eines neuen Kaliber zu extremen Problemen führe kann.

Sehr gut beschreiben ist auch die, meist völlig ignorierte, Geschichte des Federow Avtomaten, dem ersten Vollautomatischem Gewehr.

Auch sehr interessant und gleichzeitig kurios ist der Liberator einer kleine Pistole aus den USA, bei der der Schütze länger brauchte diese nachzuladen als man in der Fabrik brauchte diese Waffe herzustellen.

Besonders gut gefallen hat mir auch die Geschichte der Thompson MP, die auf ihrem Weg in die US Armee so einige Veränderungen über sich ergehen lassen musste, so sind in ihrer Beschreibung sogar zwei Röntgenschnitte ihres Verschlusses zu begutachten einmal der Verschluss vor und einmal nach einer Vereinfachung der Mechanik. Auch kann man im Folgenden Abschnitt, in dem der M3 Greasegun, gut anhand von Prototypen beobachten, wie selbige Schritt für Schritt aus der Thompson hervorgeht.


Fazit, wer ein möglichst umfangreiches Sachbuch über Waffen aus der besagten Zeit sucht, wird um dieses Buch nicht herum kommen.

So, ich hoffe allen hat das Review soweit gefallen.

P.S.

Ich möchte dieses Buch oder eventuell auch den Vorgänger, dessen Review bald folgen wird, besonders denen ans Herz legen, die für Reviews in Schrift und - oder Video verantwortlich sind. Durch das lesen dieses Buches kann man so einiges an technischen Fehlern vermeiden. Ich denke nicht, dass zehn Euro für jemanden viel Gelt ist, der eine über hundert Euro teure Foto und - oder Videoausrüstung besitzt und auch nicht, dass dreißig Minuten viel Zeit für jemanden sein kann, der in Call of Duty auf dem Zigesten Presige ist.

27. Dezember 2012

Fallout 3: Kurz neu und Point Lookyout

Hallo alle zusammen,

jetzt werfe ich einen Blick in den Sumpf.

Dieser Post knüpf an diesen Post an: Kein oder doch Fallout 3 oder Schnief oder nicht

Da ich nicht wusste wo ich meine gesicherten Spielstände hinpacken sollte, musste ich kurz von forne beginnen um diesen Ort zu finden. Die Spielstände von Fallout 3 befinden sich übrigens unter:

C:\Users\Nina%20Schnabeltier\Documents\My Games\Fallout3

Da ich ohne hin von vorn beginnen musste, habe ich mir gleich eine wichtige Frage beantworten können und zwar: Hängt das aussehen das Faters vom eigenen ab? Also wenn ich einen Afrikanischen Charakter spiele, kann ich ja keinen weißen Vater haben ..

Erst dachte ich, ja gut .. man weiß ja nicht wie die Mutter aussieht ..



Aber es stimmt, man bekommt ja nach Rasse ( Das Spielt nennt das so ) einen anderen Vater aber ob auch die eigene Gesichtsform - Einfluss auf den Elternteil hat weiß ich nicht und habe auch nicht vor, das zu erforschen.

Das ist übrigens mein Testcharakter, stylisch oder?








Aber genug davon, das hier ist Ich am Hafen, falls ich mich fragt ..  Nein, das ich kein Grammatikfehler, ich habe meinen Charakter - Ich genannt.

Hier shet ihr Ich übrigens in der Medicrüstung, die gibt mir von sich aus Boost wenn ich welche brauche, aber viel wichtiger - sie wart mich vor Feinden, meist noch bevor ich sie selbst sehe.

Mein schöner Hut, dessen Namen ich vergessen habe ist leider kaputt gegangen, ihr wisst schon, der mit dem hohen Wahrnehmung Bonus und ich glaube noch einen auf Schleichen .. aber dafür habe ich eine tolle Konföderieren Mütze .. für die Konföderatie ( Cartman Stimme ).

Ich sehr mir selbst zwar immer noch nicht "richtig" ähnlich aber ich finde es geht ausßerdem bin ich immer noch zu gelb im Gesicht, aber gelb ist immer noch besser als zu rosa.

Ahk, man hat übrigens im Spiel doch noch mal die Möglichkeit sein Gesicht zu verändern.

Der allgemeine Look von Pointlook out ist einfach super ..








Außerdem mag ich die neu Waffe, die doppelläufige Schrotflinte, die feuer immer automatisch beide Laufe ab und haut ordentlich rein. Der einzige Haken ist, dass sich wenn sich ihr Zustand verschlechtert, die Nachladegeschwindigkeit verdoppelt, wodurch sie fast unbrauchbar wird.




Leider, hat es dann nach einer Weile auch meinen Konföderierten Hut zerrissen, aber in Fallout ist Ersatz nie weit weg.

Mir diesem Hut bin ich im hohen Grass fast so unsichtbar wie der Vietcong.




Ich hab übrigens dem Ghoul geholfen, ich hätte ihr zwar fast umgelegt um an seine Brille zu kommen, aber Untote müssen zusammen halten.

Schade .. so im Nachhinein, hätte ich doch lieber die Brille gehabt ..





Hier noch mal ein klassischen Bild aus dem Untergrund, da wo die größten Stärken der Engine liegen.







Und wie immer, von den wichtigen Sachen habe ich natürlich keine Bilder .. typisch. den eine Sache stört an Point Lookout ganz gewaltig und zwar die Sumpf Bewohner. Leicht deformierte Menschen die mit Äxt und freiem Oberkörper auf einen zu gerannt kommen, soweit nichts schlimmes aber die halten was aus, fast ein ganzes Sturmgewehr Magazin muss man in die reinleuchten, bevor sie den Löffel bzw. die Axt abgeben.

Ich komme grad aus einem epischen Kriig zwischen der Enklave und der eisern Bruderschaft, die mit Energierüstungen und Plasmawaffen ausgestattet waren und ich hatte keine Probleme.

Jetzt bin ich im Sumpf und komm mit halbnackten Supftrotteln nicht zurecht und muss den Schwierigkeitsgrad ändern ..

.. egal es soll ja anspruchsvoll bleiben und sicher wäre es sonst zu einfach.

Ich überleg grade wo ich wohl als nächstes hin gehen, das Ufo hört sich gut an.

26. Dezember 2012

Kein oder doch Fallout 3 oder Schnief oder nicht

Hallo alle zusammen,

ich hab jetzt endlich mal weider Fallout 3 aus seiner oder ihrer Hülle befreit - weil ich spontan mal wieder lus hatte es zu Spielen.

Dieser Post knüpft an diesen Post an: Fallout 3 oder Die Abenteuer von Ich.

Und dabei, also beim einem der langen Laufwege ( Ich hatte völlig vergessen, das es in dem Spiel - Schnellreise gibt ), dass ich euch ja gar nichts mehr von Ich, berichtet habe, also wie ihr Abenteuer eigenlich verlaufen ist nach dem ich mit Ich die Quest der Familie beendet habe.

Also, ja - ich habe das Hauptspiel bereits durch und das Ödland der Hauptstadt hat jetzt frisches sauberes Wasser.

Aber zu meiner Schande, muss ich gestehen das mir bei einer Formatierung alle Screenshots verloren gegangen sind. Dabei wollte ich euch unbedingt zeigen wie mein 10 Jähriges ¿ ich bzw. Ich in der Tranquility Lane aussieht, echt niedlich. Überhaupt ist dieser Abschnitt einer der genialsten, den ich aus Spielen kenne. Aber ich will ja nicht zu viel verraten.

Auch fand ich den Abschnitt mit Bob, also dem Ghoul der von einem Baumbewachsen ist mal selten genial. Besonders, da man ihn ja in Fallout 2 kennenlernet, also er sich noch frei bewegen kann und der Baum nur in bonsaigröße auf seinem Kopf zu finden ist.

Ja, ich habe Fallout 2 gespielt, zwar nur sehr kurz aber ich habs gespielt und Bob war einer der einzigen Charaktere die ich getroffen habe, deswegen finde ich es so erstaunlich, das ich grade ihr wieder gesehen habe. Echt ein super Gefühl ..

.. überhaupt finde ich, dass es sich bei Fallout 3 um eines der besten "aktuellen" bzw. aktuelleren PC handelt, wer das nicht spielt ist selber schuld.

24. Dezember 2012

Weltuntergang Rückblick

Hallo und herzlich Willkommen.

Jior, das war dann doch wohl ein eher lahmer Weltuntergang.

Dabei hab ich es sogar für ein ganz klein bisschen möglich gehalten das wenigstes ein bisschen was passiert, also das wenigstens ein 'paar Bekloppte auf die Straße rennen und "The End is Near" schreien oder so ähnlich.

Also bei dem Medienhype, der um den Untergang drumherum inszeniert wurde, hätte ich wenigsten von Seite der Menschen wenigsten etwas erwartet, aber nee nichts.

Nja, was solls? Ich geh jetzt erstmal alle Spinner auslachen, die echt an den .21 Weltuntergang geglaubt haben.

Aber macht euch nichts draus, vielleicht wird ja der nächste Weltuntergang besser.

Wen wäre das denn? Moment ..

Ah 2076, nach Bede dem Ehrwürdigen .. hm ich bin mir sicher das vorher noch das neue Äon anbricht Moment nachsehen .. hm .. hier steht überall was anderes, aber ich bin mir fast sicher es war 2037, aber das ist ja dann auch nicht wirklich Weltuntergang.

20. Dezember 2012

Happy Weltuntergang 2012

Hallo und herzlich Willkommen,

ich wünsche euch allen einen augenzwinkernden schönen Weltuntergang.

Ich hoffe ihr seit alle gut vorbereitet und gehört einer der Weltanschauungen an, die zu den Gewinnern gehören wird.

Joar .. ich muss jetzt leider los, ich schreib euch aber dann wie mir der Weltuntergang gefallen hat. Ich hoffe ich vergesse diesmal nicht mir ausreichend Notizen zu machen.

17. Dezember 2012

Haben G3 und AK47 das gleiche Kaliber?

Hallo und herzlich Willkommen,

also ich bekomme in letzter Zeit eine Menge Streit mit, ob denn Ak47 und G3 nun das gleich Kaliber haben und welche Patrone / Munition man denn jetzt aus welche Waffe abfeuer kann.

Als erste mal zur Kernfrage, also ob beide Waffen das gleiche Kaliber haben.

Wer meine "Kaliber, Patrone und Munition" Serie verfolgt hat, der weiß natürlich die Antwort und diese lautet - Ja. Das Heckler&Koch G3 und die Ak47 aus Russland haben beide das Kaliber 7,62mm.

Wer mehr als nur 'gut auf gepasst hat weiß allerdings auch, dass es sich bei den beiden Angabe um nominal Kaliber handelt könnte und da habt ihr auch recht. Leider komm ich an die genau Innenlauf Abmessung nicht heran aber die genauen Geschossdurchmesser habe ich zur Hand und diese wären:

7,85mm bei der Ak47 ( 7,62x39mm M43 ) und
7,85mm beim G3 ( 7,62x51mm Nato )

Also erstaunlicherweise gleich, es ist also nicht nur das nominal Kaliber gleich. Es kann jetzt natürlich auch sein, dass der G3 Lauf innen enger ist als jener der Ak47.

M43 links und 7,62x51 Nato rechts
Kann man jetzt tatsächlich Ak47 Munition aus einem G3 verschießen? Nein, denn die Hülsen haben eine andere Form. Da die Nato Hülse länger ist, würde sich der Verschluss des Ak47 nicht schließen können, die M43 Patrone hingegen würde vermutlich durch ihre breitere Schulter auch nicht ins Patronenlager der G3 eingeführt werden können.

Wenn man schon die Patrone nicht austauschen kann, kann man denn wenigstens das Projektil austauschen? Diese Frage kann ich leider nur theoretisch beantworten, denn ich bin leider nicht im Besitzt entsprechender Läufe.
 Rein theoretisch, könnte man wahrscheinlich ein M43 Geschoss durch einen G3 Lauf treiben, aber da Züge, Drall und Pulver auf ein anders geformten Geschoss abgestimmt sind, sehe ich bei einer vernünftigen Trefferpunktlage - schwarz.

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So jetzt zum spannenden Teil und zwar zu der Behauptung, man könnte hergehen und G3 Munition im Ak47 verschießen und oder umgekehrt. Ursprung dieser Behauptung ist, dass man von einigen Bundeswehrausbildern immer wieder zu hören bekommt, man könnte mit dem G3 zur Not auch Ak47 Munition verschießen.

Ich sehe formlich die Fragezeichen in euren Augen .. oder auch Ausrufungszeichen, ja nach Gemütslage.

Im Grunde ist diese Behauptung natürlich falsch, aber hinter jeder Behauptung steckt auch ein bissen Wahrheit und diese heißt HK32. Das HK32 war eine Umentwicklung des G3 und verwendete wirklich die Ak47 Patrone M43 und sogar deren Magazine. 
 Es ist nicht ganz klar, ob man dies tat um die Magazine potentieller Feinde in den Ostblockstaaten verwenden zu können oder ob man bei Heckler und Koch einfach neue Märkte erschließen wollte.
 Fakt ist jedoch, es gibt also grob gesagt eine Version der G3, welche Ak47 Munition verscheißen kann. Der oder die Ausbilder haben, dies allerdings falsch aufgenommen und noch unkorrekter weitergegeben.

Wo das HK32 eine ziemliche Rarität darstellt, da ist der Konterpart, als die Ak47 Version mit G3 Munition schon etwas häufiger anzutreffen und zwar in ehemaligen Jugoslawien. Dort war man der Meinung, dass die Westpatrone viel besser zur Militärdoktrien des Landes passen würde.
 Genannt haben sie das Endergebnis dieser Verschmelzung zwischen Ost und West dann, Zastava M77. Soweit ich das in Erinnerung habe, verwendete dieses aber keine reguläre Nato Munition sonder Munition mit geringere Treibladung.

Es gibt also zwei Versionen der beiden Waffen, welche die Patronen der jeweils anderen verwenden, das sollte der Ursprung dieser Gerüchte sein.

( Aktualisierte Version mit korrigierter Rechtschreibung und Interpunktion )
( Aktuelisierte Version mit Bild )

Kritik an der "Kaliber, Patrone und Munition" Serie

Hallo und herzlich Willkommen,

da einige sichtlich unzufrieden mit diese Serien sind hier mal eine kurze Stellungnahme.

Die Erste "Frage" .. hm, nunja eher der Erste Vorwurf lautet: "Die XY steht das aber anders und XY muss das ja besser wissen als du."

Als erste müsste ich vielleicht erwähnen, dass meine Serie eine extrem "orthodoxe" Sicht der Dinge darstellt. Und nicht überall wird so genau gearbeitet, ich besitze sogar ein Buch in dem es zu den erwähnten Bezeichnungsfehler kommt. Aber schaut man sich die Amazon Rezessionen zum diesem Buch an, wird genau das kritisiert.
 Muss man also zwingen so genau arbeiten? Nein, muss man nicht. Kann man so genau arbeiten? Ja, kann man. Sollte man so genau arbeiten? Das muss jeder selber wissen aber dann sollte man sich auch die Frage stellen: Wenn man genau arbeiten kann - sollte man dann ungenau arbeiten?


Das zweite wäre: "Wenn das so ist, warum steht dann auf den meisten Waffen Cal. YYxYYmm."

Auf welchen Waffen steht das so drauf? Ich habe vor ein paar Minuten mal die üblichen verdächtigen durchgesehen und sehen immer nur Angaben mit dem Kaliber ohne Patronenlänge zb. Cal. 7,62mm. Eine Ausnahme habe ich gefunden, dort steht allerdings Cal. 5,56mm x45 was ja durch aus richtig ist, da die Patronenlänge hier noch mal hinter der Millimeterangabe folgt.


So das wars auch schon, denn der Rest bezog sich meist entweder auf meiner Person oder auf den Blog und hatte im kern herzlich wenig mit der Serie zu tun.

Kein Battlefield 3 Mehr.

Also,

ich bin ja schon einigen von Patch'en gewöhn, zb. das sie über Nacht einfach alle Spieler mit einer schlechteren Leitung als X aussperren oder das die Spielmechanik einfach über Nacht auf Links gedreht wird.

Mittlerweile ist es scheinbar auch völlig normal, dass alle paar Wochen ein neuen ballacing Konzept ausprobiert wird, und man einfach ein ganz neues Spiel / Spielgefühl aufgedrückt bekommt.


Aber,

Was ich noch nie erlebt habe, ist, dass auf einmal so an der Grafik herumgeschraubt wird, dass ein Spiel, dass ich eine Woche zuvor problemlos spielen konnte, plötzlich für mich unspielbar wird und zwar nicht etwa wegen schlechten Gameplays oder Umgewöhnung ..

.. nein, wegen Photoaktivität.

Ich hab von nur ein paar Stunden derartige Kopfschmerzen bekommen .. und an Schlaf war in der darauffolgenden Nacht erst gar nicht zu denken.


Also, ich weiß nicht wies auch geht ob ihr auch nach dem Patch solche Erscheinungen habt, aber ich kann dieses Spiel nicht mehr spielen .. leider oder zum Glück das weiß ich nicht.


Dann sage ich mal: "Tschüss Battlefield 3"

Ich will ja nicht so tun, als ob ich keinen Spaß mit dem Spiel gehabt hätte. Besonders die Beta hat mir doch sehr Spaß gemacht, die Frühphase des Spiels war eventuell sogar noch einen Tick besser, aber nach und nach hat das Spiel durch die Patches doch immer mehr nachgelassen ..

16. Dezember 2012

Sonstiges auf dem Vormarsch ..

Hallo und herzlich Willkommen, diesmal zu nur einer kleinen Anmerkung.

Ja, ich muss euch teilweise recht gaben, die "normalen" Sachen also Beträge die ich hier als Sonstiges Tagge/Labele wie auch immer, kommen doch gar nich mal so schlecht an wie ich dachte.

Das realsteel Leben ist also doch nicht immer so uninteressant wie man zu anfangs vielleicht denkt.

Und ja, sobald ich eine "richtige" Pizza mache, kommt auch wieder ein Tutorial .. ups ich meine Rezept.


So .. damit der Post nicht so super kurz wird, schau ich noch mal in meine Ordner ob ich noch das ein oder andere zu berichten weiß ..

Hier seht ihr eine Art Rubbellos, welches man bekommt, wenn man bei einer großen deutschen Discountmöbelkette für einen bestimmten Betrag einkauft.
 Man wird aufgefordert genau drei Felder frei zukratzen, mit dem Vermerk, dass wenn dort "Jubiläum" steht, man dann das bekäme was das unterste Feld frei gibt.

So wer erkennt jetzt den Fehler?

Und die viel wichtigere Frage lautet, für wie doof halten die mich bitte?




Endlich mal abgeschrieben ..

Wer mich kennt, der weiß, dass ich seit langem einmal darauf warte das mal jemand bei mir abschreibt und zwar so richtig, also das sich jemand einfach mal alle meine Texte, bevorzugt die über Waffen, kopiert und auf seiner Seite einfach als sein eigenes geistigen Eigentum ausgibt.

Und nein, das ist keine Spaß oder Sarkasmus sonder das meine ich ernst.

Mein Wunsch ist zwar noch nicht in ganzer Breite zur Erfüllung gekommen aber hier rechts sehr ihr schon mal einen Anfang.

Als erstes habe ich mich gefragt, was das den für eine Seite ist. Also ich von einem geistigen Raubzug geträumt habe, dachte ich an die üblichen Verdächtigen, also Clanpages und unautorisierte Wikis.

Nach einigem Gesuche habe ich dann auch des Rätselslösung, dies scheint eine Cheatseite zu sein und meine Beschreibungen, werden wohl als "Kurztipps" eingeordnet.

Hier der Link zur Seite.

Neben diesem Artikel über die Pistolen, gibt es noch einen über die Strumgewehre etc., allerdings ohne meiner Texte sondern mit eigenen Angaben oder eben Angaben die woanders geklaut wurden.

Wie ihr sehen könnt, stammt der Text bis aus das letzt Satzzeichen von mir .. das heißt alles bis auf den ersten Satz und dieser ist .. hm ..

.. einfach Schrecklich.

Erstens ist die KAP-40 meines Wissen nach in Black Ops 2 Vollautomatisch. Dann dieses denglische "low-Rückstoß", muss das Sein? Entweder englisch Lowrecoil oder deutsch also rückstoßarm. Zwölf Runden im Magazin, hat hier jemand den Googleübersetzer überstrapaziert oder wie?

Der Rest der Waffen, hat zum Glück keine eigenmächtige Einleitung.

5. Dezember 2012

Neues im Spielwahrenladen

Hallo alle zusammen,

wie ihr sicher alle mitbekommen habt, stehen die Feiertrage vor der Türe und man ist um diese Zeit natürlich des öfteren in der Stadt unterwegs und betritt aus verschiedensten Gründen auch mal Geschäfte, in die man sonst nie einen Fuß setzt.

So geschehen im Spielwarenladen meiner Kindheit, also in eben jenem Geschäft in dem ich früher als Kind selber meine Spielsachen gekauft habe bzw. habe kaufen lassen.

Also ich geh so dadurch und da fällt mir eine komplett zu Demonstrationszwecken aufgebaute Murmelbahn auf, eine eher einfache aus Plastik, aber immerhin mit knapp schetzig Zentimetern Höhe von nicht unbeachtlicher Größe.

Das Modell war von der Form her nichts neues, diese Plastikbahn hatten Bekannte von uns, aber dieses Modell ist anders, wo das mir vertraute Modell in den gängigen knalligen Spielzeug / Windows / Brettspiel Farben - Blau / Grün / Rot / Gelb daherkam, dort ist das neue Ausstellungsstück in Rosa. 

Rosa? Ist das deren Ernst? Warum verkaufen die eine Murmelbahn in Rosa? Also gut, die Bahn ist jetzt nicht in knall Rosa, die Einzelstücke sind in zwei Rosatönen und in Weiß, einige wichtigere Teile wie das Schaufelrad glitzern und es gibt hier und da noch ein Glöckchen.

Aber trotzdem verstehe ich nicht den Sinn dahinter, denn eine Murmelbahn ist ein klassischen Bubenspiel und  das durchsittliche Mädchen, wird zwar das auf Märchenschloss getrimmte Aussehen vielleicht anziehend finden, aber mit der Mechanik dahin doch eher weniger anzufangen wissen. Am Ende hat man dann etwas was nur gut aussieht und am Ende im Weg herumsteht - nicht, dass das bei anderen Sachen nicht auch oft der Fall wäre.

Aber diese Bahn steht symbolisch für eine Strecke, auf der sich der Zug der modernen Geschlechtertrennung  mit rasender Geschwindigkeit bewegt.

P.S.

Wou, was das Poetisch. Was ich damit sagen will - ist, dass es heutzutage so gut wie alle Spielzeuge doppelt gibt, einmal in der "natürlichen Farbe", sobald Spielzeuge eine solche haben, und in Rosa für die jüngste weibliche Kundschaft.
 Schon allein die Aufspaltung des Ü-Eis hat mich doch sehr erstaunt, aber da scheint der Zug nicht anzuhalten, sonder fährt jetzt eine Bastion nach der nächsten über den Haufen, als wenn etwas interessanter wäre nur wenn man es Rosa einfärbt.
 Ja stimmt, das ist es die kleinen süßen werden es sicher haben wollen, aber dann liegen lassen, weil sie merken, dass es doch nicht das ist, was sie wollten .. 

4. Dezember 2012

Pizzabrötchen .. selbermachen

Hallo und herzlich Willkommen.

Es haben sich ja in der letzten Zeit einige bei mir beschwert, dass nur noch PC Spiele und Waffen kommen, bzw sich um beides dreht und ja, ich finde ihr habt recht, also das Recht auf andere Sachen.

So und damit geht es auch schon los, ich versuche ja schon seit Jahren, also schon seit lehr langer Zeit meine eigenen Pizza zu backen .. hm .. ich denk da bin ich schon dran, noch bevor es diesen Blog überhaupt gab.

Es ist aber nur immer mehr oder weniger was draus geworden, einfach Mehl etc ohne genaue Massangaben in eine Schüssel zu hauen und einfach umzurühren bringt es bei Pizzateig einfach nicht.

Aber vor knapp einem Jahr, kam dann der entscheidende Durchbruch, in Form eines Buches, welche ich geschenkt bekommen habe.

Hier in Bild, der Titel lautet: "Pizza & Pasta Traditionelle und moderne Rezepte".

Leider, darf ich euch hier weder Bilder aus dem Buch zeigen noch das genaue Rezept für den Teig zitieren, bedanken dafür dürft ihr euch beim deutschen Kopierschutz.

Aber keine Sorge, das Buch bekommt ich schon für 5 Euro, wenn nicht günstiger, es ist halt eines der Bücher, die immer auf dem Grabbeltisch von Kaufhäusern liegen. Aber weiter gehts ..

Ihr habt euch sicher schon gefragt, warum ich hier von Pizzabrötchen und nicht von Pizza spreche, das hat ein paar einfach Gründe. 

Erstens, braucht man für Brötchen keine Tomatensoße und die das nicht nur das langwierigste an der ganzen Pizza sonder auch das, was den meisten Dreck verursacht - außerdem ist sie recht schwer abzuschmecken.

Zweitens, kann man Brötchen besser aufteilen, eine frische Backofenpizza ist manch mal schwer zu schneiden

Drittens, man kann mehr machen, wenn ich meiner Familie oder Freunden; Pizza mit Spinat und Zigenkäse reiche, sehe ich in ihren Augen, dass sie das eher merkwürdig finden. Packe ich das Gleiche in Pizzabrötchen können sie gar nicht abwarten .. die Belagtoleranz steigt bei Brötchen scheinbar enorm.

Viertens, Brötchen sind in einem Hausüblichen Backofen einfach besser hinzubekommen, eine echte Pizza schmeckt aus einem Haushaltsofen schmeckt deutlich anders als eine aus der Pizzaria. Derselbe Unterschied ist bei Brötchen weniger deutlich. Bis hin zu nicht merkbar, so die aussage einiger Freunde und Verwandten.



Aber ab zur Zubereitung, habt ihr also den Teig fertig, so lasst ihn nicht im ganzen aufgehen, sondern trennt ihn schon im Vorhinein in die entsprechenden Portionen auf. Hier auf dem Bild sind deswegen acht Portionen zu sehen, weil ich in diesem Fall, der schon einige Monate zurück liegt, das Doppelte des Rezeptes genommen habe.




Ich würde euch allerdings eher davon abraten, eure Kugeln, wie ich hier, in der Knetschüssel auf gehen zu lassen, denn dort werden sie schnell wieder zu einem einheitlichen Klumpen. Also tut euch den Gefallen und legt sie auf ein Backblech, mit genügendem Abstand natürlich.

Das auf dem Bild ist ein Extrembeispiel, durch einen zwischengeschobenen Abstecher in die Stadt, konnte dieser teig gut das dreifache an zeit auf gehen.

Dann wird jede Portion einzeln ausgerollt. Keine Sorge, falls das Ausrollen zu Beginn etwas schwer von der Hand geht, das gibt sich nach der Zeit.
 Da das Ausrollen eher Gefühlssache ist, kann ich hier kein konkreten Tipps geben, aber im groben kann man sagen, dass man ab besten die Fläche dürftig bemehlt, dann den teig in alle vier Richtungen rollt, den Teig von oben noch mal bemehlt; umdreht und dann auf der anderen Seite weiter ausrollt.

Ach ja und rollt den Teig, wie gesehen, viereckig aus, den es sollen ja gleichmäßige Brötchen werden die alle gleich groß sind. Und rollt den teig nicht zu dünn aus, an den Brötchen soll schließlich auch was dran sein und nicht nur Belag .. ja ich weiß, die Beispielbrötchen sind da ein schlechtes Beispiel.
 Rollt den Teig auf keinen Fall größer aus, als die Pizzen für die die Portionen ursprünglich mal gedacht waren. Um auf Nummer sicher zu gehen, solltet ihr den teig sogar kleiner ausrollen.
 Shnuffy ist über dies der Meinung, man sollte eine Portion kippen und in den anderen aufgehen lassen, also vier Portionen Pizza entsprechen dann drei Portionen Brötchen.

Kommen wir jetzt zum Belag, hier bitte vorsichtig sein, der der Satz: "Legt euch drauf was ihr wollt", ist nicht Pizzabrötchen kompatibel. 
 Hier seht ihr nämlich was denn passiert oder auch, wie man Pizzabrötchen nicht belegt.

Nicht persönlich gemeint, woher soll man das auch wissen?

Erstens, belegt man die ganze Teigfläche, den man möchte ja am Ende diese typische Schneckenform haben. Belegt man nur eine Spur, so hat man am Ende eher Rukola mit Schafskäse im Schlafrock.

Zweitens die Soße, hier gibt es zusätzlich Senf in die Pizzabrötchen .. eher nicht so ne gute Idee, denn der ist später einfach verdampft und hat eine braune klebrige Masse hinterlassen.

Trotzdem bin ich sehr dankbar, dass hier auf eine der Hauptproblematiken von Pizzabrötchen hingewiesen wurde .. sie sind zu trocken. Also denkt daran, wenn ihr Brötchen macht, vorher für genug Aioli, Kräuterbutter und sonstige schwere Soßen einzukaufen, Zaziki schmeckt übrigens auch hervorragend und ist sehr praktisch wenn man Gäste hat denen Aioli zu knoblauchig und Kräuterbutter zu fett ist.

Hier seht ihr, wie man es "richtiger" macht, denn so ganz perfekt ist diese Belegung auch nicht, das liegt aber zum größten Teil an dem, als Unterlage nicht optimalen, runden Brätchen.

Belegt ist diese zukünftige Rolle mit Rukola, Fetastreifen und etwas Gouda Käse. Ach ein weiterer Vorteil von Brötchen gegen über Pizza ist noch, dass man weitaus weniger Käse benötigt .. falls wer vor hat abzunehmen.

Eine beinahe perfekte Belegung, seht ihr hier .. und das sage ich nicht nur weil ich die gemacht habe, sondern weil hier fast alles richtig ist. der Belag ist gleichmäßig und nicht zu dick - zu dicke Beläge sind schwer zu rollen und bei viel viel zu dickem Belag quatsch man beim rollen alles wieder raus.

Ganz wichtig für den "Verschluss" der Rolle, ist es um den Belag herum einen bis zwei Zentimeter Platz zu lassen, den dort feien Teig, der vom Ausrollen noch mehlig seien sollte, solltet man mit etwas Wasser ao lange anfeuchten bis er wieder klebrig wird. Das ist wichtig, damit die Rolle gut hält un nicht wieder auf geht.

Der Belag besteht hier übrigens aus, Tomaten- und Mozzarellawürfeln, Käse und Parmesan. Die Tomaten sind sehr praktisch, den sie verhindern als Belag, das die Brötchen zu trocken werden. Den Geschmack von "normalem" Käse mit Parmesan zu verfeinern ist zwar Shnuffys Idee, funktionier aber hervorragend .. sollte jeder mal ausprobieren auch auf Pizza.

Jetzt könnte es kniffelig werden, wenn man eine schlecht ausgerüstete Küche führt, denn jetzt geht es darum die durch Zusammenrollen entstandenen Pizzawurst zu schneiden und dafür braucht man das schärfste Messer der Küche. In dem Fall hier, war das ein Solinger Windmühlenmesser und deshalb kein Problem aber ich hab das auch schon mit einem billigen Krückenmesser mit Plastikgriff und mehr Kerben auf der Klinge als Bäume im Wald machen müssen, das so stumpf war als hätte man damit einen ganzen selbigen gerodet.
 Sollte ihr versuchen, die Wurst mit einem stumpfen Messer zu scheiden wird der erste Schnitt zwar funktionieren aber dann fang ihr unweigerlich an den "Belag" aus der Wurst heraus zu rücken.

Hier aus dem Blech, seht ihr übrigens die Rukola/Feta und die Hälfte der Tomate/3-Käse Rohbrötchen. Denkt bitte daran, die Rohbrötchen nicht zu dünn zu schneiden alles unter zwei Zentimetern wird kritisch. Hier am Rand seht ihr die Rukola/Senf Rolla .. ähm .. Schlafrock, der auf Wunsch am Stück bleiben sollte .. mh .. Happy Pizzacroissant.

Keine Sorgen, wenn mal etwas Belag oder jetzt eher Füllung, aus dem Rohbrötchen herraus purzelt, das ist je nach Belag unvermeidlich.

Dennoch, sollte man darauf achten die Rollen möglichst eng - einzurollen, damit sich möglichst wenig Belag den weg aus Blech bahnen kann. trotzdem sollte man selbiges gut einölen, damit nichts anbrennt.



Hier, gibt eines der Rukolabrötchen grade sein innere Preis.








Hier noch eine Rolle, mit Gouda, Feta und feurigen Jalapenos. Scharfe Schoten auf Pizzen sind ja eigentlich eine gute Idee, besonders wenn man will das am nächsten Tag noch Stücke übrig sind, aber auf Pizzabrötchen? Sorry, aber trocken und scharf .. das nächste mal müssen die kleinen Schotenzusammen mit Tomaten oder Mozzarella in die Rolle.



So die das erste Blech ist fertig, jetzt sind es richtige Brötchen. Die Tomaten/3-Käse Brötchen sind wie erwartet ausgelaufen, etwas was ich zumindest von Pizzabrötchen einfach erwarte .. ich weiß, das sehen andere Leute anders .. aber Knusperkäse, dein Argument ist unzulässig





Und weils so schön ist noch mal in groß.

Auch wenn das Brötchen hier super lecker aussieht und es auch war, so muss ich doch sagen, dass der Teil viel zu dünn ist .. ich erwarte mindestens einen hlaben Zentimeter Teig der den Belag .. öhm.. die Füllung umschließt.



Das der Teig dies kann, beweisen die klassischen Pizzabrötchen ohne ohne Füllung.







Ach noch was, überlegt euch erst eine Konzept für die Füllung und macht dann die Brötchen, nachträgliches Improvisieren mit allem was da ist, werdet ihr bereun'.

29. November 2012

Unterschied zwischen Kaliber, Patrone und Munition - Munition

Hallo alle zusammen und herzlich Willkommen zum nunmehr letzten Teil der Kaliber, Patrone, Munition Reihe. Es tut mir leid, das dieser Teil erst heute kommt, aber es gab da eine kleine Diskussion über die Korrektheit meiner Ausführung die jetzt auch entsprechen einfleißen wird.

So, wie ihr im Titel lesen könnt, geht es heute um Munition.Was Munition ist, weiß sicherlich jeder, Munition kommt in eine Waffe, ohne funktioniert sie nämlich nicht gut.

Aber wie unterscheidet sich der Begriff Munition von den begriffen Kaliber und Patrone. Dazu stellen wir wie immer die Frage: Gibt es Patronen die zwar die exakt gleichen Maße haben aber trotzdem in einer Waffe funktionieren und in der anderen nicht? oder etwas ungenauer in einer Behauptung, welche ich erst neulich so lesen musste:

Wenn eine Waffe das Kaliber 5,56x45mm Nato hat, dann kann sie auch alle 5,56x45mm Patronen verschießen.


Nein, nur weil eine Waffe mit einer Patrone mit gewissen Maßen umgehen kann, also diese wegen ihrer Form dort hinein passen, heißt das nicht, dass sie auch mit jeglichem Material, jeglicher Ladung und jeglichem Geschoss umgehen kann.



Wie die meisten sicher wissen, bestehen die meisten Hülsen aus Messing, aber es gibt einige Waffen, die damit nicht gut zurecht kommen, bei einigen liegt das lediglich daran, das beim Ausziehen der Hülsen zuviel Reibung auftritt, dann wird die Hülse meist einfach lackiert - bei anderen hingegen, wirken zu starke Kräfte auf die Hülse ein, als dass man sie aus Kupfer fertigen könnte. Diese Hülsen fertigt man dann meist aus Aluminium oder in ganz harten Fällen aus Stahl wie in nachfolgenden Beispiel.

5,45x45mm Nato SS109
5,45x45mm Nato SS109 Steel or french-made

Das Famas, verwendet zwar 5,56x45mm Nato Patronen, aber durch seinen verzögerten Masseverschluss, ist die Hülse enormen Belastungen ausgesetzt und muss deswegen aus Stahl gefertigt werden, die Verwendung von regulärer Nato Munition mit Messinghülse würde unter dem Druck zerreißen.
 Un üblicherweise, ändert sich der Name der Munition - SS109 - hier nicht, oft wird einfach nur ein Steel oder "french-made" angehängt.

Darüberhinaus, gibt es noch eine ganze reihe von Waffen, vor allem leichte Maschinengewehre, welche nur mit laktierten Hülsen zurecht kommen. Der Name der Munition änder sich auch hier eher selten.


Wie sicherlich jeder weiß, hat jede Patrone eine Ladung, also eine gewisse Menge an "Schießpulver". Nimmt man mehr davon, so erhöht sich der Gasdruck, dieser kann je nach System schon den kompletten Ablauf der Waffe durcheinander bringen. Aber damit nicht genug, es gibt auch noch verschiedenste Arten von "Schießpulver" und dieses kann auch noch in verschiedensten Formen austreten, zb. in Stäbchenform, Palletform oder Kugelform - diese wiederum können verschiedenen Größen und Längen besitzen. Die Form ist maßgeblich dafür, wie schnell das Pulver abbrennt. Die Summe aus Menge, Form und Große des Pulvers bildet die Laborierung. Hier zwei Beispiele:

7,62x51mm Nato
7,62x51mm CETME

Erste sollte wohl jedem bekannt sein, die erste einheitliche Patrone der Nato, welche unter anderem im Heckler Und Koch G3 Verwendung findet.
 Die andere jedoch 7,62x51mm CETME sollte wohl weniger von euch etwas sagen. Das "Cetme Modelo B" ist ein Vorgänger des deutschen G3, verwendet also ebenfalls einen durch Rollen verzögerten Verschluss, das Modelo B kommt übrigens aus Spanien. Die Spanier mochten zwar die 7,62x51mm Patrone aber die 7,62x51mm Nato Munition war ihnen viel zu stark geladen und hatte einen viel zu hohen Rückstoß, als dass man damit effektives automatischen Feuer abgeben konnte. Also gingen die Spanier her uns reduzierten einmal die Menge an Pulver und zusätzlich noch das Gewicht des Geschosses. So entstand die 7,62x51mm CETME Patrone. Natürlich musste man jetzt auch hergehen und den Widerstand des Verschlusses des Modelo B verringern, damit der schwächere Druck der neuen Munition, diesen überhaupt öffnen kann.
 Als Resultat haben wir jetzt zwei Gewehre die beinahe gleich aufgebaut sind, aber zwei verschiedenen Sorten von Munition verwenden, kann man die Munition austauschen? Theoretisch - ja, denn die Patronen haben die gleichen Maße, passen also ob sie auch funktionieren? Nein - oder zumindest nicht richtig. Zündet man CETME Munition im G3, so wäre der Gasdruck nicht stak genug um den Verschluss ganz zu öffnen, die Patrone würde also zünden und der Schuss würde abgegeben, aber wahrscheinlich würde die Automatik nicht richtig ablaufen und der Schütze müsste jede Patrone manuell nachladen.
 Zündet man hingegen reguläre Nato Munition im Modelo B, so wäre der Gasdruck viel zu hoch, der Verschluss würde sich öffnen, lange bevor der Gasdruck im Lauf auf ein ungefährliches Maß abgesunken wäre, dadurch könnte es zu Hülsenreißern oder schlimmeren kommen.

Desweiteren seien hier nur kurz das Beispiel Dreier Japanischer Munitionssorten aufgeführt, die Japaner änderten ihre Gewehrmunition zwei mal ab, einmal mit etwas weniger Pulver für ihr leichtes Maschinengewehr und einmal mit noch weniger Pulver und leicht verändertem Projektil für ihr Scharfschützengewehr. Die Japanischen LMGs verwendeten Munition mit weniger Pulver um dessen Feuerrate zu senken, verwendete man die reguläre Gewehrmunition in diesen Waffen so stiegen deren Schüsse pro Minute auf ein unkontrollierbares Maß an und der Verschleiß der Waffen war durch die höhere Belastung der einzelnen Bauteile enorm. Die Reduzierung der Ladung bei der Munition der Scharfschützenwaffen, hatten dagegen die Hauptgrund, dass das Mündungsfeuer nicht zu sehen sein sollte. Allerdings gab es oft Probleme mit der Logistik, weswegen die Japanischen Scharfschützen gezwungen waren reguläre Gewehr Munition verwenden zu müssen. Eine Folge von dessen höhere Ladung war, das jetzt die Visierlinien in den Zielfernrohren der Präzisionswaffen nicht mehr stimmten, außerdem waren die Mündungsfeuer jetzt wieder gut zu erkennen.


Jetzt zum letzten Punkt, den Projektil. Wie wir von den Spaniern und Japanern nun mehr wissen, gibt es Geschosse die schwere und leichter sein können, das hat zwar Auswirkungen aus dessen Flugbahn, aber die Mechanik wird davon nur selten wirklich berührt. Was die Mechanik wirklich interessiert ist die Geschossform, FMJ also Full metal Jacket sollte wohl jedem ein Begriff sein, aber Hollowpoint - da hört es bei den meisten auch schon auf, besonder da man hierzulande, abseits der Jagt, wohl eher nicht an solche Munition herankommt.
 Kurz gesagt ist FMJ Munition wie ein Schwert und Hollowpoint also Hohlspitz Munition wie ein Hammer - also flach. Und damit haben machen Waffen, besonder ältere Modelle von Selbstladepistolen so ihre Probleme. So gibt es bei machen Colt M1911 Modellen in Verbindung mit Hohlspitzmunition immer wieder zu Zuführstörungen.

Also kommen wir zu dem Schluss, nur das auf einer Waffe eine Patronengroße angegeben ist, heißt das noch lange nicht, dass man dort auch alles mit der selben große einstopfen darf. Was man darf erfährt man aus dem beilugen Handbuch.


ich schließe die Riehe mit einem Zitat ab:

"Don't use anything in your M1 Garand, but factory M2 Ball."

Verwende nichts in deinem M1 Granad also M2 Ball Munition aus der Fabrik

25. November 2012

Unterschied zwischen Kaliber, Patrone und Munition - Patrone Namen

Hallo und Willkommen zurück.

Zusätzlich zu ihren zöllschn und metrischen Maßangaben, bzw. Nominalkalibern haben mache Kaliber zusätzlich noch Namen, besonders verbreitet ist dies unter den zöllschn Kalibern. Eigentlich hat jede Patrone einen Namen, es kommt nur darauf an wie oft dieser genannt wird. So gibt es zum Beispiel mehrere Kaliber .50 Patronen.

.50 AE ( Action Express )
.50 Beowolf
.50 BMG ( Browning Mashinegun )

Dies sind nur die drei bedeutendsten, Erste ist eine Hochleistungspatrone für Pistolen, zweite ebenfalls eine Patrone mit gesteigerter Leistung, diesmal allerdings für Gewehre. Letztere ist eine Patrone für schwere Maschinengewehre, ja diese Patrone wird neuerdings auch von einigen Antimaterial-Scharfschützengewehren verwendet, aber original wurde sie während des zweiten Weltkrieges zusammen mit dem Schwere MG - Browning M2 entwickelt.

Wir sehen also das zöllsche Kaliber oft einen Namen bekommen, damit sie sich nicht doppeln und dies tun sie oft, den ihnen fehlt im Vergleich zu den metrischen Angaben die Hülsenlänge im Namen.
 Ich wurde vor nicht allzu langer Zeit mal mit der Behauptung konfrontiert, dass es kein einzigen metrischen Kaliber gäbe wo zwei völlig in kompatible Patronen die kleine Maße XxY hätten. Und sogar noch weiter, dass dies gar nicht sein könnte, denn da sobald beides gleich sei, die Patrone ja überall passen könnte.

Letzteres ist recht leicht zu wiederlegen, denn nur weil Geschossdurchmesser und Hülsenlänge bei zwei Waffen und Patronen gleich ist, heißt das nicht das auch alles andere auch gleich, gleich ist. Eine Patrone hat noch viel mehr Maße - Hülsenhals, Hüselnschulter, Hülsenrand und Hüselnboden um nur ein paar zu nennen. Wäre zb. die Hülsenschulter zu weit vorne, so könnte die Patrone nicht richtig in das Patronenlager bzw. die Kammer eingebracht werden und der Verschluss könnte sich nicht schließen. Wäre die Schulter zu weit hinten, könnte die Patrone weiter ins Patronenlager vor gleiten als eigentlich gedacht, der Verschluss würde zwar schließen, der Schlagbolzen könnte aber der Zündhütchen nicht erreichen.

Jetzt weiter zur Ersten Behauptung, das es keine zwei völlig inkompatiblem Patronen mit den gleichen metrischen Abmessungen gibt.

Doch gibt es, 7,62x39.

Ja, werden sich vielleicht einige denken, die Kalaschnikow Patrone 7,62x39mm namentlich oft WP ( Warschauerpackt ) aber eigentlich 7,62x39mm M43.

Ja, aber es gibt auch 7,62x39mm M1895. 

Ja, werden vielleicht jetzt eine denken. eine uralte Patrone von irgendwo auf der Welt, die keiner kennt. Hm, die Patrone ist zwar alt, aber die kommt nicht irgendwo her, sonder aus Russland, da wo auch die M43 herkommt und so unbekannt ist Patrone auch nicht, es ist eben jene Patrone, die in dem russischen Nagant Revolver M1895 verwendet wurde und von dem sind nicht gerade wenige hergestellt worden.

Moment mal, werden jetzt einige einwenden, wie können den ein Strumgewehr und ein Revolver, eine Patrone mit den gleichen Maßen verwenden. Wie gesagt, sagen diese zwei Maße relativ wenig über die Leistung einer Patrone aus.
 Das sich ab und zu mal Schweremaschinengewehre und Pistolen das gleiche Kaliber teilen sollte schon bekannt sein. schwieriger zu erklären ist hingegen, wie ein Revolver an eine so lange Hülse kommt, vor allem wenn man weiß, das der Nagant Revolver nicht gerade der Leistungsstärkste leider Art war. Nun, das kommt daher, dass es sich bei dem Geschoss der Patrone 7,62x39mm M1895 um ein eingelagertes Geschoss handelte, also ein Geschoss welches nicht vorne aus der Hülse herausschaut, sonder um eines, welches von außen nicht zu sehen ist, die Hülse umschließt das Geschoss komplett.

Natürlich, sind M43 und M1895 nicht austauschbar, und können nicht in der jeweils anderen Waffe verwendet werden.

Unterschied zwischen Kaliber, Patrone und Munition - Patrone

Hallo und Willkommen zurück zum nächsten Teil.

Jetzt geht es weiter mit der Patrone, die Patrone bestimmt vor allem die Form der Hülse und in einem gewissen Rahmen auch die des Geschosses.

Ich wurde vor eine ganzen weile man gefragt, warum man denn das so bekannte 9mm auch 9x19mm nennt, es gäbe je schließlich nur ein 9mm.
 Das ist so vollkommen falsch, es gibt eine ganze Reihe von 9 Millimetern oder eher 9mm Patronen.

9x17mm
9x18mm
9x19mm
9x23mm
9x39mm

Um nur die wichtigsten zu nennen, erste ist eine extrem kurze Patrone für sogenannte Westentaschenpistolen, also Pistolen die nicht großer sind als eine menschliche Hand. Letztere dagegen ist eine Patrone für russische Spezialscharfschützengewehre.

Wir sehen also, die Leistung einer Patrone hängt nicht nur vom Kaliber ab, sonder viel mehr von dem Was hinter Kugel steht, also der Pulverladung. Mehr Pulver bedeutet in jedem Fall mehr Geschwindigkeit und auch mehr Kraft. Wie sicher jeder weiß, wird das Pulver in der Patronenhülse gelagert und um desto länger diese ist um so mehr Pulver findet dort Platz.
 Und genau dies, wird durch die zweite Zahl angegeben, also die ungefähre Länge der Hülse, wie beim nominal Kaliber auch geht es hier eher um ungefähre Werte.

Leider kann man von dieser Angabe alleine, nicht sofort auf die genau Leistung der Patrone schießen. Denn es gibt viele unterschiedliche Formen von Hülsen. Grade Hülsen, also Hülsen, bei denen die Hülse genau den gleichen Durchmesser hat wie das Geschoss. Diese Art ist bei Pistolen am weitesten verbreitet, auch wenn nicht alle Pistolen diese Art der Hülse verwenden und auch obwohl es auch vereinzelt Gewehre gibt, die Grade Hülsen verwenden.
 Die am miest verbreiteten nicht Grade Hülsen sind sogenannte Flaschenhülsen oder einfach Patronen mit Flaschenhals. Diese sind bei Gewehren weit verbreitet, auch wenn es vereinzelt auch Pistolen mit dieser Art Hülse gibt. Flaschenförmige Partonen, können natürlich um ein einigen mehr an Pulver aufnehmen, als Gradlinige und haben da durch um einiges mehr an Leistung.

Kurz etwas zur Aussprache, diese ist nämlich im metrischen System um einiges einfacher und folgt den gängigen mathematischen Regeln, wie wir sie in der Schule gelernt haben. Nehmen wir uns als Beispiel mal die bekannte 5,45x45mm - Die Zahl vor dem Komma, spricht man als ganze Zahl aus, bei der 5 ( Fünf ) ist das zu einfach aber bei 12mm würde man Zwölf Millimeter Sagen und nicht Eins Zwei Millimeter. Die Zahlen hinter dem Komma, werden allerdings einzeln aufgezählt. Also 5,45 - sprich Fünf Komma Vier Fünf. Man kann allerdings das Komma auch weglassen, das ist zwar mathematisch nicht korrekt aber es ist üblich also 5,45 ( Fünf Vier Fünf ). Kommen wir zu dem x, welche man einfach im Deutschen als Mal ausspricht, hier gibt es drei Schreibmöglichkeiten, die einfachste besteht daraus, einfach ein kleingeschriebenes X zu verwenden, die zweite eher unübliche besteht in Verwendung dieses Zeichens ×, dies ist das offizielle Malzeichen wie man es zb. bei Wikipedia sieht, sollte ich in Zukunft einmal herausfinden, wie man dieses Zeichen mit einer deutschen Tastatur erzeugt, sage ich euch umgehen bescheid. Die dritte Möglichkeit die vor eine paar Jahre mal aktuell war, von der man dann aber Abstand genommen hat ist die Verwendung das Mal-Sternchens * ( 5,45*45mm ), man sieht es zwar immer noch häufig besondern im englischsprachigen Raum, aber es wird nicht mehr gern gesehen.
 Kommen wir aber zum Ende der Aussprache, die Zahl hinter dem Multiplikatorzeichen, welche auch immer ihr wählen mögt, wird, sollte es sich um eine ganze Zahl handeln auch wie eine ausgesprochen also im ganzen. 5,45x45mm - Fünf (Komma) Vier Fünf mal Fünfundvierzig Millimeter.

Sprachlich im Zusammenhang mit einer Waffe sagt man also nicht: Die MP5 hat das Kaliber 9x19mm. Sondern: Die MP5 verwendet Patronen in 9x19mm. Nichts deto trotz hat sie immer noch das Kaliber 9mm.