31. August 2014

Ricoh KR-10 Super & Sigma 28-105mm f2.8

Hallo alle zusammen und herzlich Willkommen zu einer neuen Folge Analoge Fotografie.

Ich kann leider meine Bilder aus der Zorki 4 immer noch nicht auffinden und da es niemanden helfe, schiebe ich alle Post auf bis ich dieses Film wiederfinde .. geht es jetzt einfach weiter mit dem Nächsten.

Es stand mal wieder ein Zoobesuch an und da dies recht häufig vorkommt, habe ich mir schon Wochen vorher überlegt, welche Kamera ich denn mitnähme. Da ich eher mit einem größeren Zoo gerecht habe, denn ich hielt es doch für eher unwahrscheinlich, dass wir dreimal in Folge den in Wuppertal besuchen werden, habe ich die Kr-10 Super von Ricoh für den nächsten Tierparkbesuch vorgemerkt. Ja genau die Ricoh KR-10 Super, aus dem 7€ Haul die seit Mitte des Jahres neben einem Pinken Schriftzug auch eine tolle Leopardenbelederung trägt.

Ausgerüstet habe ich das gute Stück, wie im Titel zu lesen mit dem Signa 28-105mm, denn man weiß ja nie was einem in einem unbekannten Zoo so begegnet. Vorgemerkt war zwar einer der alten DM Paradiese 400 File, also die alten in denen noch Kodak steckt, ihr erinnert euch eventuell noch an die Kiste.


Als dann die Planänderung zu mir durchdrang und ich wusste, dass es mal wieder nach Wuppertal geht, hab ich den Film jedoch in Gedanken gewechselt und bin schnell zum Kühlschrank und hab den Kodak CN400BW eingepackt.


Hier ist auch schon das erste Bild bei dem leider die hälfte fehlt, da ich nur einmal ein Bild vorgespult habe und nicht zweimal wie vorgeschrieben aber wie ihr eventuell noch wisst - ist bei meiner KR-10s das Bildzählwerk kaputt.


Ich hätte eventuell gut daran getan, mir vorher die Anleitung der KR-10s durchzulesen, denn das gute Stück arbeitet, was was Lichtmessung angeht, etwas anders als ihre Kolleginnen. Zum licht messen muss man nicht den Auslöser halb herunterdrücken, sondern den langen Taster auf der vom Fotografen aus rechten Seite betätigen.


So wollte ich bei diesem Bild hier lediglich messen und kein Bild machen.

Auch wenn ich gute neunzig Prozent der Zeit das 28-105 drauf hatte, so habe ich doch für einige wenige Schüsse das 70-200, ebenfalls von Sigma, aufgepflanzt. Ich hab es für ganz besondere Härtefälle einfach mal mitgenommen.


Ich weiß nicht mehr ganz genau bei welchen Bildern ich es benutzt habe, aber das hier wird wohl eines davon gewesen sein. Es gefällt mir persönlich sehr gut besonders vom Aufbau her aber leider versauen die Spiegelungen viel vom Charm des Bildes.


Übrigens hat der Schnittbildindikator ein großes Problem mit Blenden unter 2.8. Je nach Umgebungslicht wird die unter Hälfte einfach schwarz, der Indikator lässt sich nicht mehr benutzen und fokussieren wird zur Gefühlssache.


Damit ihr einen realistischen Eindruck vom verwendetem Film erhaltet, habe ich die Bilder so wenig

bearbeitet wie möglich. Ich hab nur den Scanner eine minimale Nachschärfung vornehmen lassen und auch den Kontrast habe ich so belassen wie er wahr, weshalb einige der Bilder eventuell etwas flauer aussehen, als man es von Schwarzweiß gewöhnt ist. Aber es handelt sich beim BW400cn eben nicht um einen schwarz weiß Film sondern um einen Farbfilm ohne Farbe.


Aber ein Stupser in Photoshop und schon habt ihr tolle kontrastreiche Bilder.


Aber auch mit der Schärfe bin ich durchweg zufrieden. Auch wenn es dem Pampashasen oben etwas an Brillanz fehlt, die Schweine sind scharf und ein bisschen maskierte Unschärfe in Photoshop und die sind Knackig wie auf einem Afga APX.


Auch der Dynamikumfang kann sich sehen lassen, man erkennt hier sowohl die Struktur in den schattigen Teilen der Wiese als auch die genaue Zeichnung der Wolken.


Wenn man sich hier hinsetzt und das Foto doppelt ausbelichtet und dann in per HDR zusammen packt .. das könnte großartig aussehen. Wenn da nicht das viel zu helle grün wäre es scheint, dass Naturfotographen nicht umsonst immer so einiges an Farbfilter verwenden.


Kaum ein Weitwinkel in der Hand, konnte ich es nicht lassen direkt mal mit der Perspektive zu spielen. Na, was stimmt hier nicht?


Jetzt außer dem Schwummerlicht in der Mitte des Bildes, schwarz weiß scheint echt empfindlicher zu sein was solche Lichter angeht, weil man durch die fehlende Farbe echt nicht weiß was es mal war. Auf Farbe hätte es sicher besser ausgesehen.


Und ich hab endlich mal ein paar tolle Bilder von Großkatzen. Nicht das mein damaligen Löwenbild nicht der Hammer gewesen wäre aber von den mittleren Großkatzen habe ich bisher kaum gute Bilder geschossen.


Dabei hätte ich hier doch mal lieber zum 70-200 greifen sollen, denn ich gestehe, die obere Hälfte des Bildes ist einfach leer. Moment - das macht es zum perfekten Facebook Bild. 


Das auf dem Bild ist übriges ein Schneeleopard .. das sieht man ja auf dem Monochom nicht, es könnte ja auch ein echter sein oder ne, der echte Leopard hat keinen kleinen Kopf.


Hier das ist ein echter Leopard, zwar mit etwas viel Gitter aber er sieht so putzig aus, das vergisst man das Gitter.



Dafür ist er ganz auf dem Bild, im Gegensatz zu hier. Das 28-105 hat zwar den Vorteil, dass man von Weitwinkel über normal bis zu Portraittele als abgedeckt hat aber nur bis zu 105 zu kommen schränkt einen dann doch ein und man hätte so gerne noch 135, also Ich hätte das gerne denn wenn man es genau nimmt war ein 135mm mein erstes Objektiv, also Systemobjektiv.




Im groben ist das aber eher Kritik an Zoomobjektiven allgemein und meckern auf hohem Niveau und ich sollte eher meine Wechselfaulheit kritisieren.


Unterstrick macht das Sigma 28-105 f2.8-4 PK nämlich tolle Bilder und wenn ich bedenke, dass ich nur 20 Euro dafür bezahlt habe ..



Kennt ihr eigentlich den Nacktmull aus dem Großkatzenhaus? Ich bisher auch nicht oder nur von der Tafel aber an diesem Tag hat das Ding mal kurz seinen Kopf rausgestreckt aber wie erwähnt ist das Scharfstellen ohne Schnittbild gar nicht so einfach und was noch dazukommt ist, dass die Zeitanzeige der KR-10 Super - super schwer zu lesen ist sobald es dunkel wird. 


Die LED leuchten von Ricoh XR-F und Canon AE-1 Program sieht man selbst bei aufgesetztem Gehäusedeckel, die Nadeln von Av-1 und Ae-1 sieht man meist auch noch ganz gut aber die schwarzen LCT Striche der KR-10 Super sind bei Dunkelheit einfach nicht auszumachen. Und so bleibt der seltenen Anblick das Nacktmulls leiser nur ein verschwommenes Etwas.


Auch wenn im Haus der großen Katzientiere, trotz 400 Iso Film, nicht zu machen war da dreht der BW400cn im Terrarium erst voll auf. Da ist er wieder unser smoother .. . Endlich mal durch Terrotorarium ohne gleich angst vor zu wenig Licht zu haben. 


Ich stelle außerdem fest, dass Sigma 28-105 kann Bokeh.



Übrigens war es in dem Raum mit den Terrarien so voll .. man konnte kaum treten und sich in einen guten Winkel zu den Terrarien zu stellen in denen man die Tiere gut sehen konnte, was echt kaum zu machen.


Also habe ich einfach das ein oder andere leere Terrarium aus einem langweiligen "knatschtig drauf" Winkel fotografiert. Mit dem Bambusding hier haben die sich echt Mühe gegeben, ich hoffe da kommt ein cooles Tier rein.


Danach dann sofort zu meinen Lieblingstieren, den Fischottern und och ne ..


.. sind die wieder niedlich. Der eine ist eingerollt und der andere hat sich dumrumgelegt und hält dem anderen das Auge zu. ich hab leider so schell geschossen, das ich gar nicht gemerkt habe, dass da dieser dicke Stamm im weg war.

Danach sind wir kurz zum Faultier aber das hat nur in einer Ecke gesessen und war von außen nur als undefinierbarer Fellball zu erkennen.


Also weider raus zu den Otten und ..


.. oar, dass ist ja noch niedlicher. Wie putzig die Dinger sind wenn die trocken sind und schlafen.

Ich meine wenn man bedenkt, dass die wenn sie nass und wach sind meist damit beschäftigt sind extrem zu stinken und einen heiden Lärm zu veranstalten.

Für mich ist das übrigens bis jetzt das beste Bild der Rolle. Es ist scharf, kontrastreich, hat Linien, eine Botschaft und es ist annähert rule of thrids.



Aber ich hab noch ein paar tolle andere Bilder wie dieses hier mit drei Seehunden, auch wenn es deutlich nach rechts hin ausgebrochen ist, denn dem Seehund links fehlt ein stück Schwanz und das Bild ist nach rechts weg zu leer.






Auch einfach nur Wasser kann auch was tolles sein, wenn einem nicht gerade zwei Pinguine durchs Bild schwimmen. Ja das Pinguin Bild ist auch gut aber leider waren die Reflexionen erstens weniger viele und zweitens weniger Scharf.


Trotz des kurzen Weges geht das Fokussieren mit dem Signa ganz gut von der Hand - wie gesagt, drückt man es von einer Seite dagegen bewegt sich der Ring langsamer und man kann deutlich präziser einstellen.


Zum Schluss noch ein Bild vom ganz gut getroffenem Gepard, der Vollständigkeit der Großkatzen halber.


Dazu muss man sagen, dass der gute sein Gehege ziemlich zügig durch patroniert und ich deswegen damals mit der Av-1 und dem Tokina 135mm keien Chance auf ein scharfes Bild hatte. Mit dem Sigma und seinem bei wenig Druck schnell gängigeren Fokusring ging es besser wenn auch nicht perfekt.

Manueller Fokus und schnell bewegte Objekte ist eben eine Sache der Übung und diese fehlt mir einfach, Sachen in den Fokus laufen lassen ist einfach nicht mein Ding.

Ok Leute bis nicht allzu bald denn ich hab im Zoo noch eine Rolle verschossen, da mir auf der Hälfte des Wegen schon die Bilder ausgingen, naja kaputtes Zählwerk und kein Notizbuch dabei. Im allgemeinen bin ich von Objektiv und Film begeistern, von der Kr-10 jedoch etwas enttäuscht - besonders da ich festgestellt habe, dass der Schnittsucher der XR-F nicht bei F4 abdunkelt.

28. August 2014

Wie funktionieren manuelle Verschlüsse bei Waffen?

Hallo und weiter geht es mit den Verschlusssystemen von Handfeuerwaffen.

Im letzten Post haben wir gelernt, was ein Verschluss leisten muss. Er muss in der Lage sein, den Schützen zu schützen, der Kugel eine Richtung geben und den Energieverlust zu minimieren.

Wenn wir an das primitive Rohr vom letzt Post denken so könnte der Verschluss vielen Formen haben, sogar ein Schraubverschluss wäre denkbar aber ein solcher wäre in einem Waffe wenig hilfreich, denn wir wollen ja nicht nach jedem Schuss eine neue Kugel einschrauben müssen.

Denn man will ja nicht nur einen Schuss abgeben, sondern in ferner Zukunft vielleicht auch mal einen zweiten. Der Verschluss ist also nicht für immer, sondern schützt uns meist nur über einen kleine Zeitraum. Meist schon noch einer Sekunde sind die Pulvergase verpufft und der Druck im Lauf abgefallen und wir können den Verschluss wieder öffnen.

Deswegen hat sich in der Waffentechnik ein Verschluss durchgesetzt, den man aus dem Alltag eher als Bajonettverschluss kennt. Hierbei wird meist ein Schlagboden mit zwei oder mehr Nasen in zwei oder mehre L förmige Aussparung des Laufes* geschoben und dann so verdreht, dass er sich nicht mehr nach hinten bewegen kann, da seine Nasen in den L förmigen Aussparungen hängen bleiben. Erst wenn der Verschluss weider zurück gedreht wird, kann


Dieser in der Waffentechnik Drehkopfverschluss genannte Verschluss wird bei sehr vielen Manuell durchladenden Gewehren verwendet.


Hier als Beispiel als bekannte M200 Intervention, hier können wir ganz in Ruhe feuern, da wir durch eine feste Verbindung von Lauf und Schlagboden keine Angst vor Hülsenreißern oder in unsere Richtung austretende Pulvergasen haben müssen. Nach dem Schuss legen wir den Kammerstengel nach oben, dadurch verlassen die Nasen die L Sparungen, und können anschließend den hinteren Teil des Verschlusses samt Schlagboden nach hinten ziehen. Der Verschluss ist jetzt offen wir können die leere Hülse entnehmen* und eine neue Patrone in die Verschlussbahn legen*. Anschließend schieben wir den Verschluss wieder nach Vorne, legen den Kammerstengel nach unten um, die Nasen verschließen den Schlagboden mit dem Lauf und wir können wieder ohne Angst abdrücken.

*Ich hoffe ihr könnt mir verzeihen, dass ich hier etwas vereinfacht gesprochen habe. Ja das M200 wird überall als Kammerverschluss geführt aber das ich ein Oberbegriff, fast alle Kammerverschlüsse sind gleichzeitig Drehkopfverschlüsse. Es gibt natürlich einen Mechanismus der verhindert das  die Patrone zündet, wenn der Kammerstengel gerade nach Oben geklappt ist. Die Hülse wird bei einer funktionierenden Waffe natürlich automatisch ausgeworfen und die nächste Patrone aus dem Magazin nachgeladen.

Es gibt natürlich noch noch weitere manuelle also Repetierverschlüsse aber der Einfacheit halber spar ich die meisten davon hier aus denn Sachen wie der Fallblockverschluss sind einfach zu selten und fast selbsterklärend.

Zu erwähnen wäre hier noch der Geradezugverschluss, dieser in Battlefield komplett falsch verstandene Mechanismus ist weder unsichtbar noch ermöglicht er es einem beim Durchladen im Visier zu bleiben, in Wirklichkeit ist dies nur eine Frage der Übung. Aber zurück zum Verschluss, dieser ist nur in sehr wenigen Modellen zu finden und spart im Endeffekt einfach nur das hochklappen des Kammerstengeln, hier wird der Verschluss meist einfach nur durch eine Steuerkurve gedreht. Im Inneren ändert sich meist am System der Nasen und L Sparen nicht, nur müssen wir halt jetzt nur noch den Kammerstengel nach hinten ziehen und wieder nach vorne drücken.

Wozu benötigt eine Waffe einen Verschluss?

Hallo alle zusammen,

erst letztens habe ich eine Mail bekommen, in der ich für meine Erklärungen zum Thema Waffentechnik sehr gelobt wurde. Es scheint mir also, dass die Erklärungen in Fachbüchern nicht immer von allen so gut verstanden werden.

Am Ende der Mail wurde ich noch darum gebeten, doch mal bitte zu erklären, was es mit den einzelnen Verschlüssen so auf sich hat und warum diese so wichtig sind.


Am besten erklärt sich immer alles mit Bilden und da ich so schlecht Zeichnen kann, greife ich hier einfach mal auf die Grafiken von Doctor Noobs PimpmyGun zurück.

Hier sehen wir eine Patrone, nehmen wir einfach mal, die läge lose auf dem Boden.


Zundete man jetzt diese Patrone würden beide Teile, also Geschoss und Hülse, einfach unkoordiniert durch die Gegen fliegen und mit relativ wenig Energie irgendwo auftreffen. Zum einen verpufft das meiste Pulvergas einfach, sobald sich Geschoss und Hülse trennen und kann deswegen nur sehr kurz auf beide einwirken. Zum anderen teilen sich beide Teile die Energie.


Da wir auf diese Weise weder etwas treffen und extrem viel Energie verlieren und zudem für uns noch die Gefahr besteht, dass wir durch das Pulverfeuer verletzt werden, benötigen wir eine Lösung.



Die erste Lösung heißt Lauf, wir stecken die Kugel also in eine art Rohr. jedoch eines welche hinten offen ist. Zünden wir jetzt die Patrone, bekommt die Kugel eine Richtung und zwar gerade noch Vorne. Die Hülse jedoch wird einfach in grober Richtung nach hinten heraus geschleudert. Da sich Hülse und Kugel hier immer noch die Energie teilen, wird die Hülse mit fast der gleichen Kraft nach hinten ausgeschleudert und stellt so eine erhebliche Verletzungsgefahr dar. Auch das Pulverfeuer nimmt den leichteren Weg nach hinten. Einziger Vorteil, eine Solche Konstruktion hat meist fast keinen Rückstoß.

Natürlich sieht man die Kugel im Lauf selber nicht, ich habe das nur hier als Schnittbild dargestellt, damit man es besser nachvollziehen kann.

Der Vollständigkeit halber: Bei einem echten Lauf mit eng gefassten Zügen, würde das Geschoss beim solchen Abschuss nicht genug Kraft haben um die Züge der Waffe zu überwinden und müsste auf halber Stecke durch den Lauf einfach stecken bleiben.

Auch noch Nachzutragen wäre, dass je nach Material der Hülse und Pulvermenge die Hülse einfach platzen würde, wenn sie weit genug aus getreten ist und die dünne Kupferhülle dem Druck nicht mehr standhalten kann. Hier gehen wir aber von einer kleinen Ladung und einer dicken Hülsenwand aus.



Die nächste Möglichkeit heißt etwas sparrig Stoßboden, dies meint, dass jetzt der Boden der Hülse gehalten wird, hier begrenz man also den Weg der Hülse nach hinten. Damit stellt man sicher, dass alle Energie in das Geschoss geht, leider hat dieses nun aber keine Richtung mehr und würde mit voller Energie einfach irgendwohin fliegen. Hier sind wir jetzt auch etwas sicherer denn wir können jetzt nicht mehr von der Hülse getroffen werden. Trotzdem sollte man eine solche Konstruktion besser mehre Meter von sich weghalten, was man bei Frühen Handkanonen im Mittelalter auch getan hat, denn ein platzen der Hülse ist hier fast sicher, denn niemand garantiert uns, dass das Kupfer der Hülse nach dem Zünden des Pulver dessen Gase solange aushält, bis sich das Geschoss von selbigem gelöst hat und die Energie frei ausstöhnen kann. Es kann also gut passieren, dass die Hülse einfach platzt, einen solchen Vorfall nennt man übrigens fachmännisch einen Hülsenreißer.


Ein Verschluss muss also 2 Sache gewährleisten und 2 Sachen sicherstellen und das wären sie.

Richtung - Die Kugel benötigt eine Richtung.
Energieverlust - Der Hülse darf nicht erlaugt werden sich übermäßig zu bewegen.*

Pulverfeuer - Der Schütze darf keine heißen Gase abbekommen.
Hülsenreißer - Die Waffe muss vor dem Zerfetzen der Hülse geschützt werden.



Wie sieht also ein guter Verschluss aus? Ganz einfach wie ein Verschluss. Kombiniert man einen Lauf mit einem Stoßboden erhält man einen Verschluss. Vorausgesetzt beide gehen eine feste Verbindung mit einander ein, denn einfach beide lose aneinander zuhalten bringt, wie auf dem mittleren Bild zu sehen, kaum etwas. Der Schlagboden würde einfach nach hinten wegfliegen und eine enorme Gefahr für uns darstellen, angenommen man hielte die Konstruktion am Lauf fest.

Erst ein fest mit dem Lauf verbundener Stoßboden gewährleistet alle 4 Kriterien: Sicherheit für den Schützen, vor Hülsenreißern und Pulverfeuer und zudem noch eine Richtung für das Geschoss und minimalen Energieverlust.

Achtung: Auch wenn ein Verschluss erst durch das Zusammenwirken von Lauf und Stoßboden gescheit, benennt man meist nur den Stoßboden und dessen jeweiliges System als Verschluss. Der Verschlussträger führt also nur den Stoßboden und nicht den lauf; ein Verschlussfang hält nur den Stoßboden in hintersten Position fest und ein Verschlussdrücker wirkt auch nicht auf den Lauf ein. 


Gleich geht es weiter mit den verschiedenen Arten von Verschlüssen.


Nachschlag:

Mich hat jemand gefragt, was denn passiert, wenn man im letzten Bild nicht den Lauf, sondern den Stoßboden festhält. Eine gute Frage, denn es gibt später noch mal eine Waffe, die mit dem jetzt erklärten Prinzip arbeitet.

Als erstes würde ein nicht mit dem Stoßboden verbundener Lauf, wenn man ihn nicht anderweitig fixierte, einfach abfallen. Aber gehen wir mal davon aus, dass er zum Beispiel auf einer Tischkante oder ähnlichem abgelegt wäre.

Nun die Energie, die durch das Zünden des Pulvers frei gesetzt wird, sucht sich natürlich den leichtesten Weg und dieser besteht nicht darin, die Kugel mit Gewalt durch den Lauf zu pressen, sondern darin den Lauf einfach "mit zunehmen". Der Lauf würde also samt Kugel nach vorne geschleudert.

Das gilt jetzt nicht für Läufe mit ein Glattrohr, also eine Rohr ohne Züge welches keinen direkten Kontakt zum Geschoss hat,  dieses verhält sich oft anders, weil hier der leichtere Weg nach vorne durch den Lauf frei sein kann.

27. August 2014

Mit einer kaputten Super TL durch Wuppertal

Hallo alle zusammen,

eigentlich wollte ich euch ja die sonnigen Redscale Bilder aus Ostfriesland zeigen, die ich mit einer geliehenen Zorki 4 gemacht habe. Aber in dem Wurst der hier in meinem neuen Zimmer herrscht, kann ich einfach nichts finden. Unter den ganzen gut gemeinten Geschenkten kann man gar nichts finden, ich werde wohl die Hälfte davon einfach zurückgeben müssen.

Also Redscale Sommer fällt aus und wir jetzt einfach von mir durchs regnerische Wuppertal ersetzt. Ihr erinnert euch sicher noch an den Langen Tisch und das ich dort ein paar Bilder mit meiner Praktica Super TL gemacht haben. Wenn ja dann hoffe ich, dass ihr von den Bildern nicht all zuviel erwartet denn mit einem kaputten Kamera mit kaputten Objektiv und abgelaufenem Film kann man halt kaum etwas erwarten, noch dazu habe ich mir nicht wirklich viel Zeit für die Bilder genommen bzw. nehmen können.

Was aber auch in Wuppertal gar nicht stört, denn gibt man #Wuppertal in Tumblr oder Twitter ein, bekommt man eh nur Bilder von miserabler Qualität. Jetzt mit Ausnahme von Bilder aus dem Zoo oder jenen, welche vor 1960 gemacht wurden.

Aber hier mein ganz persönliches Horrorkabinett: http://www.abload.de/gallery.php?key=qsCq9ht3

Jap genau, die Bilder gibt es nur in einer externen Galerie, sie sind einfach zu schlecht für den Blog.


21. August 2014

xBox 360 Demos

Hallo alle zusammen und herzlich Willkommen,

wie ich mit Sicherheit schon mal erwähnt habe, hat eine meiner besten Freundinnen eine XBox. Nun bin ich die Tage mal dazu gekommen alle Demos von Spielen anzutesten, die mich auf dieser Konsole so interessieren.


Doom

Ja man kann sich doch tatsächlich das gute alte Doom im Arcade Bereich der Box runterladen. Da man für die Vollversion Geld bezahlen muss, habe ich nur die Demo gespielt. Das Spiel steuert sich mit dem Controller ausgezeichnet und sieht, dank höherer Auflösung, auch ganz passabel aus. Nur ist die Demo ziemlich kurz und so ist nach dem ersten Level - Schluss. Was für mich doch etwas überraschend kam, denn schließlich umfasste die Demo des PC Originals damals die ganze erste Kampagne.


Vigilate 8

Hier handelt es sich, so scheint mir zumindest, nicht um einem Port oder das Original - sondern um ein ganz neues Spiel. Karten und die meisten Fahrer sind zwar identisch aber von Grund auf neu modelliert, entsprechend gut sieht das Spiel aus, also gut für ein Arcade Game. Man kann in der Demo wahlweise mit John Torque oder Sid Burn spielen, schwer zu entscheiden wer cooler ist aber leider fehlt mir mein einziger lieblings Fahrer Loki. Auch wenn man zwei Fahrer hat, gefahren wird nur auf einer Strecke und zwar in einer anscheinend texanischen Raffinerie. Dabei muss man sich an die Steerung erst gewöhnen, so kann man alle drei am Automobil angebrachten Waffen mit je einer Taste sofort abfeuern ohne wechseln zu müssen, das erleichter zwar das erreichen von "Wammies", also den Gegner mit zwei unterschiedlichen Waffen gleichzeitig zu treffen, erschwert aber die Orientierung im Arsenal, da die Icons der verschiedenen Waffen nicht so eindeutig sind wie früher. Auch fällt auf, dass man sich nun nicht mehr so einfach um die eigenen Achse drehen kann, was einige Waffen wie die Hammerrakten deutlich abschwächt. Auch einige Spezielwaffen leiden erheblich darunter, wie der Flammenwerfer, der Sids neue Spezial Waffe stellt. Ach ja und ich hasse Dave immer noch für seine mist UFOs.


Perfect Dark 

Endlich mal wieder Prefect Dark und das sogar noch als Port, also mit Steuerung und Engine wie damals, wenn auch mit neuen Texture. Es sieht echt klasse aus und ist mit den xBox Controller auch viel leichter, man merkt wirklich, dass alles noch auf den N64 Schwierigkeitsgrad abgestimmt ist.
 Leider darf man jedoch nur die erste Mission und die ersten drei Challenges im Multiplayer spielen, etwas mager aber die übernächsten 10 Euro werden Investiert ..

Loombands ..

.. und wieder mal haben wir es verpasst von einem Trend rechtzeitig zu berichten.

Und damit herzlich Willkommen alle zusammen,

als ich diese lustigen Bändchen dieses Jahr in einem Niederländischen Spielwarengeschäft gesehen habe, konnte ich ja nicht ahnen, dass daraus so ein großer Hype wird. Ich meine, wenn ich jedes mal, wenn ich in den Niederlanden ein neues Spielzeug sehe - sofort einen Post daraus machte, käme ich ja zu nichts anderem mehr.

Loombands
Also hab ich ruhig zugesehen wie sich meine Familie gleich ein halbes duzend Packungen mitgenommen hat und hab dann aus 'ijeder Packung ein paar abgezweigt.

Hier seht ihr alle, die ich und Shnuffy zusammen angefertigt haben. Praktischer weise hat meine Familie die Neofarben sofort ignoriert und direkt zu den Pastelltönen gegriffen.

Ich weiß gar nicht mehr warum, entweder hab ich ihnen dazu geraten oder es gab in dem ersten Laden, wo wir sie entdeckt hatten, keine anderen Farben. Oder ich denke die Neodinger waren in den Niederlanden schon etwas länger bekannt und die Pastellversion stand auf einem besonders auffälligen Ständer .. oder so ähnlich, ich halt schon etwas her.

Loombands
Gut hier seht ihr unsere Bänder einzeln. Als erstes hatte ich mir aus Spaß ein rosanes gemacht und Shnuffy dann ein blaues, erst nach einer Weile ist uns eingefallen, dass die Dinger aussehen wie die Bändchen, die Neugeborene bekommen.

Das schwarze gehört natürlich Shnuffy, eigentlich sollte es mal einheitlich schwarz sein aber die Packung gab nicht genug davon her und so musste es mit weißen Streifen gestreckt werden, Gleiches gilt übrigens für die beiden ersten Bändchen gleichfalls. 

Ich hab mir dann eines in blassen Regenbogenfarben geknüpft und Shnuffy eines, welches seiner Meinung nach so die typischen Surferfarben hat. Es sieht auch ziemlich nach Beachboy aus, auch wenn es jetzt leider mittlerweile gerissen ist. Dazu muss man aber sagen, dass Shnuffy das Ding bis zu seinem Oberarm hochgezogen hat um zu sehen, welche Abdrücke es hinterlässt. Gerissen ist es dann aber beim ganz normalen Tragen am Handgelenk.

Zu guter letzt, sehr ihr hier keine Haldkette sondern einfach ein Band was man zweimal tragen kann, denn meine Familie hat nach dem ersten Paket noch mal richtig reingehauen und unter anderem eine Packung gekauft, bei der alle Bändchen immer zur Hälfte eine Farbe haben. Shnuffy meine, wenn man die Dinger immer genau mit der gleichen Position häkelt, dass man dann einen tollen Look bekäme. Das stimmte auch, das Ding sah kurz nach der Fertigstellung genial aus aber schon am zweiten Tag verrutschten die ersten Gummis. Der einzige Glanz dieses Meisterwerks, lässt sich nur noch in der Mitte der oberen Schlaufe erkennen.

Ich ärger mich jetzt natürlich, dass ich nicht sofort davon berichtet habe ..

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So, einen Trend hätte ich dann mitgemacht, wenn auch unwissentlich, den nächsten lasse ich aus .. also erwarte kein Video mit uns und einem Kübel Eiswasser.

19. August 2014

Drei kleine "Erlebnisse" rum um Fotografie.

Hallo alle zusammen,

ich halt mich ja immer schon zurück wenn es darum geht, allzu kleine Post zu produzieren. Und genau aus diesem Grund gibt es jetzt drei kleine Gedanken in einem großen Post, nun ja ich hoffe er wird groß.


Als erste ist mir letztens beim Video gucken von YouTube etwas aufgefallen und zwar nicht etwas an der Plattform selber oder in dem Video, welche ich eigentlich sehen wollte, sondern in der Werbung für das nächste Axe Deo. In dem hier verlinkten Werbespott, stellt das männliche Model in der ersten Sekunde das beworbene Deo auf den Tisch und was sieht man dort im Hintergrund? Richtig Bokeh aber mit welcher Blendenform .. ich hab erst gedacht ich seh' nicht richtig .. Sägeblatt!

Ist das jetzt cool oder so? Ich pass extra auf, mit einem Maginon keine Bilder mit f/2 zu machen, weil dessen Lamellen bei dieser Blendenzahl so aussehen und dann machen das Leute in der Werbung mit voller Absicht - In der Werbung ist alles Absicht.


Das nächste Erlebnis hatte ich beim Musikhören. Dazu besuche ich seit letztem immer mal wieder Tape.tv, dort gefällt mir zum einen die Qualität, das nahtlose Übergehen in ein anders Lied und die sinnigen Vorschläge unter dem Video. Ja genau Youtube, wenn ich gerade Natalia Kills höre habe ich ein unglaubliches Interesse mir danach eine Dokumention über den Kaschmir Konflikt anzusehen. Auch wenn ich mir aus diesen Vorschläger eh immer nur Sachen raussuche, welche ich schon kenne - halte ich dies für eine sinnige Einrichtung.

Das letzte Leid welches es trotzdem geschafft hat, trotz dem Fakt das es mir unbekannt war, war Can't be Tamed von Miele'i Cürus. Aber das auch nur, weil ich meine Hände nicht schnell genug frei bekam um weiter zu schalten und andererseits geschuldet dem Fakt, das ich schon bei 55 Sekunden einen alten Bekannten erblickte. Shnuffys Nikon F Photomic, zwar mit einem leicht anderen Photomic Sucher aber immerhin. Für mich in den ersten Minuten ein weiterer klarer Beweis für die wachsende Popularität analoger Kameras. Bis mir dann der Gedanke kam, dass Miley mit dem zusätzlichen Gewicht und den dunklen Haaren viel besser aussieht, als noch in dem Abrissball Video. Außerdem dauerte es nicht lange bis ich erkannte, dass Ikes Alter Ego "Strange Tammer" zweifellos eine Anspielung auf dieses Videos sein muss und diese Episode ist ja schon etwas älter. Also mal nachgesehen von wann das Video eigentlich ist .. aha .. 2010, also doch kein so aussagekräftiger Beweis.


Bei der Suche nach einer Antwort auf die Frage nach der Kamera bin ich auf diese Seite hier gestoßen, glaubt mir, ich habe echt keine Idee mehr, was ich genau bei Google eingegeben habe aber am Ende kam diese Seite hier heraus. Coolspotters.com auf dieser Seite kann man Fotos von Celebretis .. Celebrities .. berühmten Leuten ..  posten und schlaue Köpfe baldovern dann aus, was diese dann alles auf dem Bild gerade tragen. Man erfährt hier also die Marken von Schuhen, Shirt und Schmuck.

Jetzt hat das wenig mit Fotografie zu tun außer dass es eben Fotos sind, die hier unter die Lupe genommen werden. Aber jetzt kommt ein Aber, denn der ein oder anderen Promi schleppt natürlich auch hin und wieder seine Kamera spazieren. So kann man einfach mal gucken, welche Berühmtheit alle so eine Canon 600D besitzt .. ähn .. keiner komisch. Ok dann Canon 60D aha Christina Aguilera die Dame ist selbst mir noch ein Begriff. Einfach oben den Namen der Kamera eingeben und mal sehen wer sie nutzt. Dort einen Prominenten Namen einzugeben geht natürlich auch und höchst wahrscheinlich ist die Seite auch eher 'so gedacht aber unter allem was unser Beispiel Miss Aguilera so benutzt wäre eine einzelne Kamera, unter all den Klamotten, nur schwer auszumachen. Ich seh' übrigens gerade erst, dass auch Essen aufgezählt wird, so isst unter Beispiel zum Beispiel Oreos und Cookies. Sind Cookies nicht etwas sehr generisches? Ich meine man muss ja auch nicht erwähnen, dass die Promis Luft atmen.

Natürlich interessiert und viel eher, welcher Promi denn mal ein analoges Modell mitführt. Also gleich mal die üblichen Verdächtigen in die Suche eingegeben und Herausgefunden, dass eine Willa Holland die berühmte AE-1 von Canon verwendet. Ich weiß zwar nicht wer das ist aber so unwichtig scheint die Dame nicht zu sein, denn sie spielt in O.C. und Gossip Girl mit oder hat mitgespielt. Und unter Products finde man dann auch recht schnell die Ae-1, zum Glück ist ihre Produkte Rubrik nicht mit Bananes, Erdbeeren, Milch und Honig zugestopft. Kein Witz das ist bei Christina neben den Cookies wirklich der Fall. Etwas verwirrend ist für mich immer die Abteilung mit den Zeitschrifen, da sind nämlich jene, in denen diese Person bisher auftauchte, mit denen gemischt, welche die Person selber liest.

Ich hab dann mal alles was ich so an Kamera besitze abgeklappter und musste auch erkennen, dass viel nur deshalb "getaggt" wurden, weil der / die Schauspieler sie in einem Film benutzt haben, wie hier die Nikon F Photomic. Leider gibt es hier nicht allzu viel, selbst neue Modelle werden wohl vom Zielpublikum der Seite eher selten getaggt. Ah Sarah Harding posiert mit einer Pentax K-30 endlich mal wer, den ich kenne ..

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Nachschlag

Also da bin ich grade über meinem kleinen Frust gestiegen und damit begonnen meine lieblings Promis durchzuforsten und kaum öffne ich das erste Bild von Natalia Kills, schon erblicke ich einen Zeitungsartikel in dem miss Kills und ihre Begleiterin jeweils eine Hasselbland C500 ( ? ) und eine Analoge SLR in den Händen halten beides ungetaggt. Ich sollte mich dort eventuell anmelden.

17. August 2014

Let's Player & Waffen ein paar Gedanken.

Hallo alle zusammen,

nun da ich den Einzelspielermodus von Battlefield 4 durchgespielt habe dachte ich mir, siehst du dir doch mal an wie andere das Spiel so spielen. Ich also ab nach Youtube und mir einen berühmten Let's Player nach dem anderen angesehen wie er durch Baku und anschließend mindestens noch durch Shanghai torkelt.

Dabei ist mir als erste Aufgefallen, das der Einzelspieler immer wieder anders genannt wird. Mal heißt es SP, dann Einzelspiel, mal Kampagne und dann auch noch ab und zu mal Solomodus. Diese Vielfalt kommt mir zwar als Schreibtierchen zu gute, aber für jemanden der auf einen Blick jedes LP zu einem Spiel sehen ist das eher weniger hilfreich, denn die Videos von einigen der wichtigeren Let's Player habe ich erst in den Empfehlungen gefunden.

Ich hab mir also jetzt gute 10 LPs zum selben Spiel rein gezogen und hab dabei vor allem auf die Reaktionen auf die Waffenkiste und ihren Inhalt geachtet. Als erste ist mir aufgefallen, dass nur ein ein Einziger die Mk11 gefunden hat, alle anderen haben entweder erst gar nicht versucht hoch und runter zu scrollen oder haben nur einmal nach oben gedreht.

Dann ist mir aufgefallen, dass sich die meisten zwar gefreut haben, also erstes Unlock die CZ805 zu bekommen aber dann keine Anstalten gemacht haben, diese in der Waffenkiste auszurüsten. Die meisten haben das Spiel einfach brav mit der Startwaffe einer im Spiel SCAR-H genannten Mk17 gespielt.

Das bei fast allen nicht viel Hintergrundwissen über die Waffen vorhanden ist, ist für mich nicht weiter verwunderlich. Bei den meisten hatte ich eh das Gefühl, dass sie das Spiel spielen, weil es eben neu ist und sie meinen er werde von ihnen verlangt. Unter meiner Auswahl war nur einer, von dem ich weiß dass er sich recht gut aus kennt, aber der hat sich auch für die SCAR entscheiden, wie man sagen könnte aber aus den richtigen Gründen.

Die bei mir so beliebte Praxis, dem nächstbesten Gegner sofort seine Waffe aus den Händen zu nehmen, scheint bei den meisten anderen Spieler komplett unüblich zu sein. So haben bis auf zwei LP'ler alle keine einzige AK12 angefasst.

Auch haben sich so gut wie alle die UMP45 im Hochhaus von Shanghai gefallen lassen und nur einer hat sie sofort an der ersten Kiste wieder gegen die SCAR getauscht. Ein andere hatte wenigstens die selbe Entschuldigung wie ich und meine, er würde uns ja gerne die Waffe zeigen, mit der man hier vom Spiel aus spielen soll.

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Etwas ähnliches ist mir schon letztes Jahr aufgefallen, als ich mir von in etwa sechs verschiedenen Leuten ein Farcry 3 ( nicht Blood Dragon ) Let's Play angesehen habe. Ein Spiel welches ja um einiges mehr Freiheiten bietet als als ein Battlefield im Singelpalyer ( übrigens noch ein andere Name für ein und das selbe ).

Hier viel mir auf, dass alle .. absolut alle .. es übersehen haben, dass man nach dem, vom Spiel vorgesehenem, ersten Einnehmen einer Funkmasten die SG 552 im Shop freigeschaltet wird und dort umsonst abgeholt werden kann.

Auch kann ich mich erinnern, dass zwar alle unglaublich gemeckert haben, dass man nur zwei Waffen tragen darf aber das keiner auf die Idee kommt sich den entsprechenden Gurt zu basteln. Und das obwohl sie einem als Zuschauer den Hilfetext zu den Gurten auch noch laut vorlesen.

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Ich will jetzt nicht sagen, dass Let's Player doof oder irgend was in der Richtung sind. Schließlich ist es etwas komplett anderes, ein Spiel nur für sich zu spielen oder es auch nicht ununterbrochen kommentieren zu müssen.

Es sind nur Sachen, die mir auf gefallen sind .. die ich mal loswerden wollte.

15. August 2014

Praktica MTL3 - Analog Kamera Review

Hallo alle zusammen,

füttert man unser aller lieblings Suchmaschine Google anstelle vom englischen "hipster camera" mit dem deutschen Terminus "Hipster Kamera", so bekommt man so ziemlich als erstes eine Praktica Kamera zu sehen. Man kann also behaupten, dass es sich bei den Prakticas um nicht viel weniger als "die" deutschte Hipsterkamera handelt. Aber was verbirgt sich hinter diesem Namen, den man heutzutage eher mit einem Baumarkt assoziiert?

Praktica ist eine Reihe von Spiegelreflexkameras, die zu Zeiten der Deutschen demokratischen Republik vom volkseigenem Betrieb Pentacon kurz VEB Pentacon produziert wurden oder einfach aus gedrückt, sie kommen aus der DDR. Dabei waren die Modelle aber nicht den Bewohnern des besseren Deutschlands vorbehalten, sondern wurden auch oft in die Bundesrepublik exportiert, da die DDR dringen Devisen benötigte.

Die MTL3 um die es hier geht wurde das erste mal in den späten Siebzigerjahre produziert aber zu Beginn der Achtziger dann auch wieder eingestellt. Es handelt sich bei ihr um eine recht einfache Verbraucher Kamera, die aber über eine TTL Messung durch das Objektiv unterstütz.


Einleitung


Aber genug Geschichte hier meine MTL3. Zugelegt habe ich mir meine im Spätsommer 2013, auf der Suche nach einer rein mechanischen Spiegelreflexkamera mit voll manueller Steuerung. Bezahlt habe ich für die Kamera ohne Objektiv damals 15 Euro, so um den Dreh schlagen sie sich auch noch aktuell.


Wie ihr sicher erahnen könnt, ist die MTL 3 etwas größer und um einiges schwerer als die Av-1 von Canon. Kein Wunder arbeiten in ihr doch Zahnräder anstelle von Elektronik.

Auch wenn ihre Grundkonstruktion aus Stahl besteht, so ist ihr äußeres Gehäuse leider nur aus metallisiertem Plastik. Einen all zu tiefen Sturz, auf allzu harten Untergrund sollte man also tunlichst vermeiden. Nichts desto trotz, sieht das silberne Gehäuse natürlich klasse aus und schreit seit Statement gerade zu in die Welt hinaus. Auch gut gefällt mir die Schokoladentafel Belederung der MTL 3 die einiges her macht, auch wenn er wenig mit Leder zu tun hat und aus reinem PVC besteht.


Das tolle an den meisten Kameras dieser Zeit, ist der M42 Objektivanschluss, diese klassische Schraubverbindung wurde von sehr vielen und meist auch seht unterschiedlichen Hersteller verwendet. So hat man mit der MTL 3 eine geradezu gigantische Auswahl, was Objektive angeht.

Ich habe mich damals pragmatisch für ein Auto Revuenon 55mm f1.7 entschieden, es war recht günstig und wie das Maginon der Av-1 auch sehr lichtstark. Auch wenn man noch dazu sagen muss, dass die Linsenkonstuktion nicht von Revue selber stammt sondern von Chinon. Revue hat nur beim Import seinen Namen drauf gestempelt. Gekostet hat mich das Objektiv damals knapp unter 15 Euro, leider sind die Dinger in letzter Zeit etwas teuer geworden, nachdem sich rumgesprochen hat, dass man M42 Objektive super an Canons digitaler Eos Serie verwenden kann.

Historisch betrachtet ist die Kombination aus ostdeutscher Kamera und japanischem Objektiv gar nicht mal so ungewöhnlich. Denn ein echter westdeutscher Sparfuchs, wäre mit dieser Kombination sehr günstig an eine sehr lichtstarke hochwertige Kamera gekommen. Andererseits gelangten auch einige Objektive aus Westdeutschland in den Osten, wo sie natürlich dann für Mondpreise zuhaben gewesen wären. Wer anstelle des "ich bin ein preisbewusster Wessi" den "ich bin an traditionsbewusster Ostler" Look haben will, der greift einfach zu einem Objektiv von Pentacon oder etwas edler zu einem von Carl Zeiss Jena. Diese sind dann zwar weniger lichtstark aber schärfer, als das Revuenon.


Bedienung der MTL3


Die MTL3 verfügt zwar nicht über eine Offenblendmessung aber das versucht sie durch ein interessanten Feature auszugleichen. Tippt man den schwarzen Taster über dem Auslöser leicht an, so misst eine CdS Zelle das durch das Objektiv fallende Licht. Was aber zu falschen Ergebnissen führen würde, da das Objektiv je nach eingestellter Blende beim Auslöser abblenden würde, was die Zelle nicht vorhersehen kann. Drückt man jedoch den schwarzen Taster ganz durch, so blendet das Objektiv ab und die Zelle misst das Licht, wie es bei einer Auslösung auf den Film fallen würde.


Dadurch, dass erst abgeblenden wird, wenn auch gemessen werden soll, kann man vorher in Ruhe offenblendig scharfstellen. Aber weiter mit den klassischen Bedienelementen. Um den Auslöser zu betätigen benötigt man zwar einen deutlichen Druck aber dafür hat er einen komfortablen Vordruck und einen deutlich spürbaren Druckpunkt. Der Spannhebel ist allerdings gewöhnungsbedürftig, er ist nämlich zum Ende  hin leichter als zum Beginn der Spannbewegung, auch muss der Hebel immer ganz durchgezogen werden, zweimal um die Hälfte des Weges Spannen wie bei Rollei 35 und Av-1 geht leider nicht. Dazu kommen noch ein Zählwerk auf dem man gut und deutlich ablesen kann, wie viele Bilder man bereits gemacht hat und ein Selbstauslöser mit recht mickrigen acht Sekunden, die wohl eher zur erschütterungsfreien Auslösung gedacht sind als für ein gut geplantes Selbstbildnis. Leider ist die MTL3 eher ein schlechter Kandidat für solche Aufnahmen, denn der Auslöser ist für die meisten Drahtauslöser viel zu stramm.


Das Rad zum Einstellen der Verschlusszeit gleicht bei der MTL3 eher einem kleinen Turm. Die Kamera beherrscht Zeiten von 1 bis 1/1000 Sekunden. Dabei funktionieren bei meinem Modell alle Zeiten korrekt, sogar die eine Sekunde funktioniert bei 20 Auslösungen 19 mal korrekt. Bei mechanischen Kameras dieses Alters hat man Glück, wenn die langen Zeiten noch so gut laufen. Zusätzlich verfügt diese Praktica noch über B und Blitz, dabei ist letztes einfach die Synchronzeit von 1/125 Sekunde.


Um die unter dem Zeitenrad untergebrachte Einstellung der Filmempfindlichkeit bedienen zu können, greift man das Rad mit zwei Findern, zieht es nach oben und dreht es dann so, wie man es zum einstellen der Zeiten auch machen würde. Dabei ist oben die Empfindlichkeit in Asa / Iso angegeben und unten die, aus der Mode gekommene, Empfindlichkeit in DIN. Die Skala reicht dabei von 16oo bis 12 Iso, der ungewöhnliche Wert von 12 könnte für Redscale Freunde interessant sein.


Bedienung Revuenon 55mm f1.7


Das Auto Revuenon 55mm f1.7 lässt sich fast wie jedes andere Objektiv bedienen. Fokusring mit Entfernungen von 0,5m bis Unendlich - in Fuß und den erwähnten Metern. Tiefenschäfeskala und Blendenring, dabei gibt es jeweils eine Zwischenstufe zwischen allen aufgedruckten Werten nur zwischen 16 & 11 und 2 & 1.7 fehlt diese.


Eine Besonderheit ist die Umstellung von Manuell auf Automatik, vor dem Blendenring. Hier kann man sich entscheiden, ob das Objektiv eine Blende bei sofort bei entsprechender Bewegung des Ringes einstellet ( oranges M ) oder ob die Linse auf das Signal der Kamera warten soll ( grünes A ).

Verwendet man das Revue 55mm f1.7 an der MTL3 im Automatik Modus, hat man den bereits erwähnten Vorteil bei offener Blende fokussieren zu können, muss aber zur Lichtmessung den schwarzen Taster ganz eindrücken, und dann eventuell nachsteuern. Verwendet man das Objektiv im M Modus so verzichtet man auf die offenblendige Fokussierung aber nun reicht es, den Taster kurz anzutippen um eine korrekte Messung zu erhalten, außerdem hat man immer einen genauen Eindruck von der Tiefenschärfe im späteren Bild, allerdings auch einen dunkleren Sucher. Die M Modus macht es übrigens auch möglich, das Revuenon 55mm f1.7 an M42 Kameras zu verwenden, die keine Kommunikation zwischen Objektiv und Kamera unterstützen wie Zenit E & ET.


Ein weiteres sehr angenehmen Feature des Revuenon ist das gute Design der Blendenlamellen. Ob ihr es glaubt oder nicht, hier seht ihr nicht die offenste Blende f1.7 sondern die Abblende f2. Wo die erste echte Blendenzahl des Maginon 50mm f1.7 eine deutlich Sägeblattform hatte, da ist das Revuenon butterrund. Ein sehr wichtiges Feature für Profis, Ästeten und Leute die gerne mal etwas selber ausrechnen.







Die häufig verwendete Blende 8 ist deutlich sechseckig aber das ist von den meisten Leuten eher gewollt als gefürchtet.


Das Reveunon besteht übrigens aus Stahl und hat eine kleine Kunstbelederung auf dem Fokusring mit dem von der Rollei 35 bekannten Tröpfchenmuster. Sowohl Blenden- als auch Fokusring sind leichtgängig, letzterer geht sogar fast einmal um das gesammte Objektiv herum und ermöglicht so eine präzisere Einstellung als beim Maginon, dessen Skala nicht mal bis zu hälfte um das Objektiv herum reicht. Dafür muss man aber beim Revuenon oft den Griff ändern. Steht das Revuenon gerade auf unendlich und man will schnell auf ein Objekt scharfstellen, welches sich in einem halben Meter Entfernung aufhält, kann das schon mal hektisch werden.


Filmladen und Entladen


Wie viele Kameras ihrer Generation auch hat die MTL3 hat versucht, das Laden etwas einfacher zu gestalten und das ist auch gelungen, das Laden ist etwas einfacher, aber auch nur etwas. So fällt das einfädeln des Film in eine Spule weg, dafür muss man aber die Lasche des Films in eine kleine Bahn fädeln, diese seht ihr übrigens hier im Bild. Sie liegt in dem kleinen Kästchen unten rechts, wo der pinke Pfeil hinzeigt. Wie gesagt, den Film in diese Schiene zu bekommen ist nur minimal einfacher als der übliche Weg mit der Spule. Repetiert man jetzt den Spannhebel wird der Film optimalerweise von der linken Spule transportiert und von der silbernen Spange der rechten erfasst und aufgewickelt. Optimalerweise, in der Regel erfasst die zweite Spule den Film nicht und man muss das ganze wiederholen, beim zweiten Mal klappt es dann meistens.

Übrigens hier noch mal an die Anfänger: Es ist normal die ersten 20cm des Film zum Einspannen zu nutzen, lieber ein Film der sicher in der Kamera sitzt als einer der nicht transportiert wird. Was ist euch lieber ein Bild weniger oder alle Bilder weniger?

Die Rückwand der MTL3 öffnet sich übrigens, wenn ihr den Knauf mit der Rückspulkurbel nach oben zieht. Was mit einem erheblichen Feuerwiderstand gesichert ist, versehentliches Öffnen ist hier also noch mal unwahrscheinlicher als bei anderen Modellen.


Via Kurbel Zurückspulen könnt ihr, sobald ihr einen Metallpin am Boden der Kamera eindrückt. Dieser liegt zwar offener als jener der Av-1, dafür muss man aber auch etwas mehr Kraft aufwenden um ihn einzudrücken. Übrigens findet sich neben dem Logo des VEB auch noch ein Stativgewinde und zwar genau unter dem Objektivgewinde, was für eine bessere Balance beim Verwenden schwerer Objektiven sorgt.


Auch liegt hier die Stromversorgung, denn auch wenn die MTL3 generell auch ohne Strom arbeitet, so benötigt die CdS Zelle für die Belichtungsmessung eine 625PX Batterie. Dabei habe ich das Glück, dass meine Kamera bereits eine enthielt, da diese über sich aussagt in W.-Germany hergestellt zu sein vermute ich mal, dass die MTL3 sehr sparsam ist was Strom angeht, denn die Zelle funktionier nach wie vor.


Sucher


Der Spiegel ist großzügig dimensioniert und lässt auch einen großen und hellen Sucher schließen. Allerdings muss dieses gewaltige Stück Glas auch entsprechend gedämmt werden, dazu dient jedoch keim bröselnder Schaumstoff wie bei der Av-1 sondern guter alter Gummi. Zieht man dies mit der Tatsache zusammen, dass hier reine Mechanik am Werk ist so sollte es für niemanden eine Überraschung darstellen, dass die MTL3 beim Auslösen eine entsprechende Geräuschkulisse produziert. Das gute Stück hat ein mächtiges Auslösegeräusch und ist alles andere als Museumstauglich.


Wer genau hinsieht, erkennt unten rechts einen Blitzkontakt. Die MTL3 hat also neben ihrem Hotshoe noch die weitere Möglichkeit noch einen oder eben einen anders gearteten Blitz anzuschließen. Leider fehlt dieser Praktica jede Form von Blitzautomatik und so bleibt der Hotshoe auf einen Mittelkontak beschränkt.


Aber riskieren wir mal einen Blick durch den Sucher. Dieser ist groß dimensioniert und so hatte ich auch keine Probleme, mit meiner Samsung L200 Fotos von ihm zu machen. Hier findet man die üblichen Werkzeuge zur Unterstützung bei der Fokussierung. Einen Schnittbildindikator, einen Mikroprismanring und noch einen Hilfsring, der lediglich anzeigt bis wohin der Einfluss der CdS Messzelle reicht.


Etwas ganz besonders nettes hat sich Pentacon mit dem schwarzen Dreieck am linken Rand einfallen lassen, dieses ist nämlich nur sichtbar, wenn die Kamera nicht gespannt ist. Vor ärgerlichen Leerschüssen wird also deutlich gewarnt.


Wie sicher von euch nicht anders erwartet, findet man links die Belichtungsanzeige. Drückt man den schwarzen Taster über dem Auslöser an oder durch, so bewegt sich die Nadel in Richtung Plus oder Minus, je nachdem ob eine Unter- oder Überbelichtung droht. Solange der schwarze Zeiger sich nicht im Kreis befindet ist eine korrekte Belichtung also nicht zu erwarten. Man muss also entsprechend auf- oder abblenden.

Leider ist es gar nicht so einfach, bei gedrücktem schwarzen Taster auch noch die Belichtungszeit zu ändern. Ganz im Geiste der Zeit ist es wohl eher damit gerechnet worden, dass die Leute eine Zeit fest vorwählen und zur Belichtungskorrektur die Blende ändern, wie es damals so üblich war.


Auch wenn der Sucher schön groß und geräumig erscheint, so hat er doch einen Hacken und zwar ist er recht unscharf. Auch wenn sich dies nicht auf die Qualität der Bilder auswirkt, wie rechts zu sehen, so ist es doch etwas irritierend, vor allem weil die Unschärfe zu den Rändern hin stark zunimmt.

Das Bild entstand übrigens im Herbst 2013 in Düsseldorf auf Agfa APX 100 Film. Hier könnt ich euch den Rest der Fotos ansehen.


Fazit

Die Parktica MTL3 ist eine meist sehr günstig zu bekommende Spiegelreflexkamera mit dem unübertreffbaren Nimbus der deutsche Hipster Kamera. Sie ist voll Mechanisch und arbeitet zur Not auch ohne Batterie. Sie ist mit der entsprechenden Batterie in der Lage, eine Belichtung durch die Linse ( ergo TTL ) vorzunehmen und kann dank kombinierte Abblend / Messtaste bei Offenblende Fokussieren. Jedoch brems einen das etwas fummelige manuelle Nachführen oft etwas aus und die Routine muss erst eingeübt werden. Der Sucher ist groß, hell, warnt vor nicht gespannter Kamera aber neigt zu Unschärfe besonders zu den Rändern hin.

Das Auto Revuenon kann zwischen Automatik und Manueller Blende umschalten und ist in Verbindung mit vielen Kameras verwendbar, mit einem Adapter arbeitet es selbst mit modernen Eos Kameras von Canon zusammen. Es ist lichtstark und verfügt über eine perfekt runde Blende f2, seine Fokussskala umfasst das gesamte Objektiv was genaue Einstellungen erleichtert aber schnelles Fokussieren von einem Ende zum Anderen erschwert. Leider ist es in der letzten Zeit stark im Preis gestiegen.


Look

Die MTL3 passt meiner Meinung nach eher zum schicken Style mit Hemd, Hosenträgern und Fliege. Aber auch mit zugeknüpftem Holzfällerhemd lässt sich diese Kamera gut spazieren tragen.

Wenn ich dazu komme, kommen hier auch noch zwei Beispielbilder rein, könnte aber dauern, schließlich benötigt die AV-1 auch noch eines.

12. August 2014

Battlefield 4: Free Weekend / SP

Hallo alle zusammen,

erst war ich ja fest der Überzeugung, dass ich als "free Weekend" Tester, die Kampagne gar nicht spielen darf - das Testgeläde funktioniert ja auch nicht. Aber ich habe es dann doch auf einem Mausklick ankommen lassen und voilà es hat funktioniert und die Geschichte begann.

Übrigens ist dieser Post eine Fortsetzung von:  Battlefield 4: Free Weekend / MP


Ah diese Szene kenne ich noch gut aus meiner Traileranalyse. So gut sogar, dass mir sofort auffällt, dass ich hier gerad eine Mk17 ( SCAR-H ) trage und keine M16A4 wie im Original.


Die Flagge ist übrigens gleich geblieben und zeigt immer noch die von Azerbaijan.




Das Spiel verlief dann ganz so wie im Trailer, nur dass ich eben eine Mk17 habe und kein 45° Visier zum Umschalten. Soweit so mittel spektakulär bis ich das aktivierte, was ich für eine harmlose "gib mir Munition" Kiste gehalten hatte.


Denn meine Hoffnungen würden erhört, es gibt eine Kiste an der man sich wie in Counter-Life seine Waffen selber aussuchen darf. Ok ja jetzt erinnere ich mich, solch eine Kiste gab es auch schon in der Geschichte von Bad Company 2. Was solls, sie sind zurück und darüber freu ich mich total, denn immer mit der gleiche Knifte die gleiche Mission sielen? 


Ich hab dann auch gleich die Mk11 eingepackt und diese erweis sich als erstaunlich effektiv in der bekannten Straßenszene. Auch hab ich natürlich dem erstbesten SpezNas seine Ak-12 entwendet, kurz darauf wurde mir signalisiert, dass ich selbe dadruch freigeschaltet hätte und nun immer aus der Kiste ziehen dürfte.


Auch wenn ich den Realismus bis jetzt ganz ok fand so ist es doch ein Fehler die SpezNas Truppen mit Ak-12 auszurüsten, die Ak-12 ist nämlich nicht für die Spezielkräfte mit dem Fledermauswappen gedacht sonder, ist erstmal russischen Antiterroreinheiten vorbehalten.


Zu meiner Überraschung, bekommt man für jeden erledigten Gegner Punkte - wie im Mehrspieler, ist das genial endlich kann man die genialen Features des MP auch im Einzelspieler genießen. Ich hab dann auch gleich die CZ-805 freigeschaltet und auch sofort ausgerüstet, denn ich will mir unseren Glückstreffer aus unserem "50 Waffen für das Nächste .." mal genauer ansehen. Sehr nettes Ding übrigens die niedrigere Feuerrate lasst einen um einigen leichter im Ziel bleiben. Übrigens scheint mal leider keinen Einfluss auf die Attachments der Waffen zu haben - leider - so kommt die CZar immer mit Kobra und Magnifier.



Etwas schade fand ich das ausbleiben der mir AEKs ausgerüstet Gegnerhorden auf dem Baustellenfeld. Naja egal so hab ich eben alles mit der Kord niedergemäht.


Das erscheinen von AEKs wäre ja auch unrealistisch, denn die einzigen AEKs waren seltenen Prototypen und werden schon längst nicht mehr produziert. Ihr Konzenpt lebt aber in Form von Ak-107 & 108 weiter, wann diese es mal in ein Spiel schaffen werden steht in den Sternen.


"Och nö bitte nicht Autofahren" .. waren meine ersten Gedanken beim Anblick das Wagens aber hey, wir sind hier nicht bei Medal of Honor sondern bei Battlefield. Die Fahr geht in diesem Universum natürlich viel leichter von der hat, ist es ja auch auf fahrbare Vehikel ausgelegt.


Warum kann man eigentlich im MP keine einfachen PKWs fahren?




Die Mission in den Straßen groß Asien haben mir übrigens sehr gut gefallen, denn wie meine Tumblr Follower wissen, mag ich diese Lichtspiele aus rotem und blauem Licht total gerne.


Ich bitte aber zu entschuldigen, dass ich hier wenig Rücksicht auf die Rule of Thrids genommen habe.




Obwohl dieses Bild hier .. hat sicher künstlerische Qualitäten.


Ich hoffe es ist klar, das ich hier einen kleinen Spaß mache. Die Straßenzüge sind echt gut gelungen und ich wundere mich, dass man PC noch dazu in der Lage ist, diese anständig darzustellen.




Gut Leute, das wars für heute ich muss ins Bett und sage auch mal bis Morgen ..

Battlefield 4: Free Weekend / MP

Hallo alle zusammen,

da habe ich noch am Wochenende ernsthaft erwogen, mit den vierten Teil der Schalachfeldreihe zuzulegen, war ja um einigen günstiger, da kommt auch schon schon ein Free Weekend um die Ecke, als würde das Spiel versuchen, mich doch noch zu bekommen.

Natürlich handelt es sich hier nicht um ein Free Weekend, wie man es von Steam kennt, sondern einfach um ein Angebot für jeden Origin Nutzer, das Spiel eine Woche lang zu testen.


Ich mir das Ding also binnen zwei Tagen heruntergeladen und begonnen den Mehrspielermodus zu testen. Meine erste Runde absolvierte ich auf der Karte Spind. Das hatte den Hauptgrund, dass ich das Testgelände nicht betreten durfte um meine Grafikeinstellungen zu überarbeiten aber zum Glück, ließ mich das Spiel dies auch im MP tun undzwar diesmal ohne, mich zu zwingen vorher ins Spiel einzusteigen.





Letztendlich bin ich dann mit der Ak-12 als Medic eingesteigen und habe auch recht schnell meinen ersten Kill bekommen. Obwohl das Spiel geruckelt hat wie sau und damit meine ich keine zu niedrige Framrate, sondern viel eher merkwürdige macro Ruckler, das Spiel läuft also streckenweise flüssig nur um dann für vier Sekunden einen Krampf zu bekommen.


Als Modus habe ich übrigens sofort Team Deathmatch gewählt.



Die Ak-12 gefällt mir übrigens sehr gut, auch wenn ich die ersten Attachment lieber selber frei geschaltet hätte. Das gute Ding kommt nämlich sofort mit Kobra, Laser und ergonomischen Griff. Wobei es sich um den hier gezeigten Griff um den typischen Tactical Ak Klappgriff handelt und der ist in der Realität / im Airsoft alles andere als "ergonomisch".




Da mir das Spiel aber leider viel zu stark ruckelt als das ich vernünftigen Deathmatach spielen könnte, habe ich mich um orientiert und wollte mindestens einmal Shanghai sehen. Das Ganze hatte dann auch wirklich was von "Shanghai sehen und sterben" denn wirklich lange habe ich nie überlebt. Entweder Scharfschützen oder Panzer hatten mich recht schnell auf dem Kieker.


Übrigens läuft diese Riesenkarte  flüssiger als die kleine Deathmatchecke.


Ein sehr lustiges Feature, welches ich aber schon von der xBox kenne, ist das Einfärben von Panzern. Mann kann nämlich jetzt nicht nur seine Uniform mit einem Camo überziehen, auch Fahrzeuge kann man jetzt ein Muster der eigenen Wahl überziehen.


Alles in allem war die Runde dann aber auch nicht der Bringer. Ständig sterben ohne eine Chance auf Gegenwehr ist nicht so mein Fall und mich jetzt tiefer mit der Karte auseinander zu setzen, dafür habe ich echt keine Zeit.


Also zurück zum Deathmatch, denn es gibt sicher auch eine Karte, die nicht ruckelt. Ich hab dann auch eine gefunden, irgendwas mit Sturm, auf der dann aber eher weniger ein klassisches Deatmatch ablief, sondern eine Taschenversion des Stellungskampfes. Beide Teams drücken sich mal einen Meter vor und wieder einen Meter zurück und es ist leider fast nicht möglich über die Flanken anzugreifen.

Hier übrigens die von mir persönlich freigeschaltete Mündungsbremse.


Übrigens fehlt mir extrem viel Battlefield in diesem Spiel. Die Steuerung ist schwamming, das Sprinten benötigt eine merkwürdige Aufwärmphase, die Spieler sterben viel zu schnell und Sturmgewehre sind viel zu präzise. Ich weiß nich, ob hier versucht wurde mehr CoD ins Spiel zu bringen oder was die vielen Änderungen sollen aber mir macht das Spiel keinen Spaß.

Hätte ich es gekauft, hätte ich mich ohne Zweifel sehr darüber geärgert. Sollte ich die Tage mal wieder einen Zehner zuviel in der Tasche haben, wird davon eher Fracry 3 oder MW3 gekauft.